Frankfurt am Main/London, 29. Oktober 2026 (JPD) – Die Wirtschaftskanzlei A&O Shearman hat Fremdkapitalgeber bei der Finanzierung des geplanten Markteintritts des italienischen Hochgeschwindigkeitsbahnbetreibers Italo in Deutschland beraten. Das Vorhaben umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 3,6 Milliarden Euro und zählt damit zu den bedeutendsten privaten Investitionen im europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr.
Bis Mitte 2028 plant Italo den Betriebsstart auf zwei deutschen Hauptkorridoren. Dafür sollen zunächst 26 Hochgeschwindigkeitszüge von Siemens Mobility beschafft werden, mit einer Option auf weitere 14 Fahrzeuge. Die Produktion erfolgt im Siemens-Werk Krefeld. Siemens übernimmt zudem die langfristige Instandhaltung.
Bereits im Juni 2026 hatte A&O Shearman Fremdkapitalgeber bei der Einrichtung einer besicherten Finanzierungsplattform für Italos Geschäft in Italien beraten. Diese dient der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten und der Finanzierung neuer Züge.
Die Beratung der deutschen Finanzierung leiteten Wolfgang Melzer und Ed Moser. Die italienische Transaktion begleiteten federführend Ed Moser und Tim Conduit.





