
Berlin, 16. Oktober 2026 (JPD) – Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ist zum neuen Präsidenten des Bundesrates gewählt worden. Die Länderkammer bestimmte ihn am Freitag einstimmig zu ihrem Vorsitzenden. Wüst tritt das Amt am 1. November 2026 an und folgt auf Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte.
Bovenschulte bleibt als erster Vizepräsident Mitglied des Präsidiums. Zum zweiten Vizepräsidenten wählte der Bundesrat Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).
Die Wahl des Bundesratspräsidenten folgt einer festen Reihenfolge, die auf die Königsteiner Vereinbarung von 1950 zurückgeht. Danach wechselt der Vorsitz jährlich zwischen den Bundesländern. Die Reihenfolge richtet sich nach deren Einwohnerzahl und soll sicherstellen, dass jedes Land unabhängig von politischen Mehrheitsverhältnissen den Vorsitz übernehmen kann.
Die Wahl erfolgt auf Grundlage von Artikel 52 Absatz 1 des Grundgesetzes und der Geschäftsordnung des Bundesrates.






