Justiz

Matthias Grundke ist neuer Präsident des Landgerichts Ulm

Matthias Grundke ist neuer Präsident des Landgerichts Ulm

JPD März 19, 2025

Das Landgericht Ulm hat einen neuen Präsidenten: Am 18. März 2025 überreichte der Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher die Ernennungsurkunde im Rahmen einer Feierstunde an Matthias Grundke.

Covid-19-Langzeitfolgen beschäftigen Sozialgerichtsbarkeit in Baden-Württemberg

Covid-19-Langzeitfolgen beschäftigen Sozialgerichtsbarkeit in Baden-Württemberg

JPD März 18, 2025

Auch wenn die Corona-Pandemie trotz fortdauerndem Infektionsgeschehen glücklicherweise im Wesentlichen der Vergangenheit angehört, dauern ihre gesundheitlichen Auswirkungen für viele Menschen – insbesondere in Form des sogenannten Post-Covid-Syndroms – an und stellen auch die Sozialleistungsträger und die Sozialgerichtsbarkeit vor Herausforderungen. Dies wurde in der Jahrespressekonferenz des Landessozialgerichts Baden-Württemberg am 18. März 2025 deutlich.

2 Jahre „AssessorBrücke“ in der hessischen Justiz

2 Jahre „AssessorBrücke“ in der hessischen Justiz

JPD März 18, 2025

Justizstaatssekretärin Tanja Eichner: „Es ist mir eine große Freude, dass wir rund zwei Jahre nach dem Start dieses innovativen Modells bereits mehr als 100 Brückenassessorinnen und Brückenassessoren einstellen konnten“

Nachbarhund Gassi geführt: Gefälligkeit begründet keine Haftung des Hundeführers bei unverschuldetem Unfall

Nachbarhund Gassi geführt: Gefälligkeit begründet keine Haftung des Hundeführers bei unverschuldetem Unfall

JPD März 18, 2025

Muss ein Hundeführer immer dafür einstehen, dass die dem Tier immanente Unberechenbarkeit und Gefahr keinem anderen Schaden zufügt? Diese Frage hatte das Landgericht Koblenz zu entscheiden.

Universitätsklinikum Essen darf vorläufig weiter Herztransplantationen anbieten

Universitätsklinikum Essen darf vorläufig weiter Herztransplantationen anbieten

JPD März 18, 2025

Die Auswahlentscheidung der Bezirksregierung Düsseldorf durch Bescheid vom 16. Dezember 2024 über den Versorgungsauftrag des Universitätsklinikums Essen (UKE) für Herztransplantationen ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit rechtswidrig. Danach hätte das UKE ab dem 1. April 2025 unter anderem keine eigenständigen Herztransplantationen mehr durchführen und abrechnen dürfen, sondern nur noch kombinierte Herz-Lungen-Transplantationen und diese nur in Kooperation mit einem der beiden ausgewählten Herztransplantationszentren in Nordrhein-Westfalen.

Falsche Ärztin muss in die Psychiatrie

Falsche Ärztin muss in die Psychiatrie

JPD März 18, 2025

Die nunmehr 23-Jährige Frau soll sich mit einer gefälschten Approbationsurkunde bei zwei Kliniken in Debstedt und Meppen beworben haben. In Meppen soll sie im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Unfallchirurgie zumindest an 7 Patienten eigenverantwortlich tätig geworden sein. Deswegen wurde sie vom Landgericht Osnabrück wegen Betruges in Tateinheit mit unbefugtem Führen der Berufungsbezeichnung Arzt in zwei Fällen sowie der gefährlichen Körperverletzung in sieben Fällen schuldig gesprochen und ihre Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Keine Beschränkung der Öffnungszeiten eines „Automatenshops“ in Papenburg an Sonn- und Feiertagen

Keine Beschränkung der Öffnungszeiten eines „Automatenshops“ in Papenburg an Sonn- und Feiertagen

JPD März 18, 2025

Der 7. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 13. März 2025 die aufschiebende Wirkung einer Klage der Betreiberin eines „Automatenshops“ gegen die Beschränkung der Öffnung an Sonn- und Feiertagen auf maximal drei Stunden durch die Stadt Papenburg wiederhergestellt (Az.: 7 ME 7/25).

Geschäftslage beim Finanzgericht Münster stabil

Geschäftslage beim Finanzgericht Münster stabil

JPD März 18, 2025

Das Finanzgericht Münster legt seine Geschäftszahlen für das Kalenderjahr 2024 vor: Im Jahr 2024 sind insgesamt 2.518 Verfahren (Klagen, Anträge im einstweiligen Rechtsschutz, sonstige Verfahren) eingegangen. Im gleichen Zeitraum wurden 2.918 Verfahren einer Erledigung zugeführt.

Berlin: Bussonderfahrstreifen Unter den Linden darf bleiben

Berlin: Bussonderfahrstreifen Unter den Linden darf bleiben

JPD März 18, 2025

Der Bussonderfahrstreifen auf der Straße Unter den Linden darf bleiben. Das hat das Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren entschieden. Der Bussonderfahrstreifen gewährleiste ein verlässliches und pünktliches Angebot des ÖPNV, was diesen attraktiver mache und Verkehrsteilnehmer dazu motiviere, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Dadurch würden der Verkehr und die mit ihm einhergehenden CO-2 Emissionen insgesamt reduziert, was zum Klimaschutz beitrage

Zulässigkeit der Abschiebung eines Täters des Freiburger „Hans Bunte-Falls“ in den Irak bestätigt

Zulässigkeit der Abschiebung eines Täters des Freiburger „Hans Bunte-Falls“ in den Irak bestätigt

JPD März 18, 2025

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat am 17. März 2025 eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg bestätigt, mit der es das Verwaltungsgericht abgelehnt hat, die für den 18. März 2025 geplante Abschiebung des Antragstellers in den Irak vorläufig auszusetzen.

Planungen zur Hochspannungsleitung zwischen Oberoderwitz und Lawalde/Lauba sind rechtmäßig

Planungen zur Hochspannungsleitung zwischen Oberoderwitz und Lawalde/Lauba sind rechtmäßig

JPD März 18, 2025

Die Hochspannungsleitung zwischen Oberoderwitz und Lawalde/Lauba darf gebaut werden. Der 7. Senat des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts hat aufgrund einer mündlichen Verhandlung vom 5. März 2025 mit heute bekannt gegebenem Urteil eine Klage betroffener Grundstückseigentümer abgewiesen.

Bundesgerichtshof bestätigt Apples überragende marktübergreifende Bedeutung für den Wettbewerb

Bundesgerichtshof bestätigt Apples überragende marktübergreifende Bedeutung für den Wettbewerb

JPD März 18, 2025

Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hat heute die Feststellung des Bundeskartellamts bestätigt, dass Apple eine überragende marktübergreifende Bedeutung für den Wettbewerb hat. Danach kann das Bundeskartellamt in einem ersten Schritt die überragende marktübergreifende Bedeutung des Unternehmens für den Wettbewerb feststellen (§ 19a Abs. 1 GWB) und dem betroffenen Unternehmen in einem zweiten Schritt bestimmte Verhaltensweisen untersagen (§ 19a Abs. 2 GWB). 

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