Ralf Himbert wird neuer Leiter der JVA Zweibrücken

Zweibrücken, 8. September 2026 (JPD) Ralf Himbert wird zum 1. Oktober 2026 neuer Leiter der Justizvollzugsanstalt Zweibrücken. Staatsminister Helmut Martin überreichte ihm das Ernennungsschreiben für das neue Amt. Himbert folgt auf Jürgen Buchholz, der die Anstalt seit Mai 2014 geleitet hatte und Ende September in den Ruhestand tritt.

Himbert ist seit 2018 im rheinland-pfälzischen Justizvollzug und seither an der JVA Zweibrücken tätig. Im November 2019 wurde er zum Vertreter des Anstaltsleiters bestellt. Seine Laufbahn im Justizvollzug begann 1996 als Regierungsrat auf Probe in der Justizvollzugsanstalt Stralsund.

Himbert verfügt über langjährige Erfahrung im Justizvollzug

Von 1999 bis 2002 war Himbert im Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern tätig. Anschließend wechselte er zur JVA Bützow, wo er zum Oberregierungsrat befördert wurde. Ab 2009 arbeitete er erneut im Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern und wurde dort zum Regierungsdirektor befördert.

Martin würdigte Himberts bisherige Erfahrungen und seine Tätigkeit als stellvertretender Leiter der JVA Zweibrücken. Zugleich dankte er dessen Vorgänger Buchholz für seine langjährige Arbeit im Justizvollzug und insbesondere für seine Tätigkeit an der Spitze der Zweibrücker Anstalt.

Buchholz war zuvor unter anderem in den Justizvollzugsanstalten Naumburg, Halle II, Nürnberg und Bamberg tätig. Im Mai 2014 wechselte er nach Rheinland-Pfalz und übernahm die Leitung der JVA Zweibrücken. Im selben Monat wurde er zum Leitenden Regierungsdirektor befördert.

Rund 400 Gefangene in der JVA Zweibrücken

Die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken ist eine von zehn Haftanstalten in Rheinland-Pfalz und besteht seit 1845. Sie wurde zwischen 1839 und 1845 als bayerisches Bezirksgefängnis errichtet und gilt als älteste Justizvollzugsanstalt des Landes.

Derzeit sind dort rund 400 Gefangene untergebracht, darunter etwa 150 Frauen. Die JVA ist damit der größte Standort für den Frauenvollzug in Rheinland-Pfalz. Dort werden außerdem Freiheitsstrafen gegen weibliche Gefangene aus dem Saarland vollstreckt. Insgesamt beschäftigt die Anstalt rund 300 Bedienstete.

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