Forsa: AfD erreicht Höchststand und baut Vorsprung vor Union aus

Berlin, 28. Juli 2026 (JPD). Die AfD hat ihren Vorsprung vor der Union in der Wählergunst weiter ausgebaut. Im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer von Forsa gewinnt sie einen Prozentpunkt und erreicht mit 27 Prozent einen neuen Höchststand.

CDU und CSU verlieren dagegen einen Punkt und kommen nur noch auf 21 Prozent. Das ist ihr schlechtester Wert seit der Bundestagswahl. Der Abstand zwischen AfD und Union wächst damit auf sechs Prozentpunkte.

Die Linke legt ebenfalls um einen Punkt auf 13 Prozent zu und zieht an der SPD vorbei. Die Sozialdemokraten bleiben unverändert bei zwölf Prozent und damit auf ihrem niedrigsten Stand seit der Bundestagswahl. Bei den übrigen Parteien gab es gegenüber der Vorwoche keine Veränderungen.

AfD auch bei politischer Kompetenz vorn

Auch bei der zugeschriebenen politischen Kompetenz liegt die AfD erstmals klar vor der Union. 15 Prozent der Befragten trauen ihr am ehesten zu, die Probleme in Deutschland zu lösen. Das sind drei Punkte mehr als in der Vorwoche.

Die Union verbessert sich um einen Punkt auf 13 Prozent. Grüne und Linke erreichen jeweils sechs Prozent, die SPD fällt um einen Punkt auf fünf Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten traut weiterhin keiner Partei die Lösung der wichtigsten Probleme zu. Dieser Anteil sank um zwei Punkte auf 53 Prozent.

Mehrheit mit Merz unzufrieden

Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz sind 15 Prozent der Befragten zufrieden, ein Punkt mehr als in der Vorwoche. 83 Prozent äußern sich unzufrieden. Auch unter den Anhängern der Union sind 49 Prozent mit seiner Arbeit nicht zufrieden.

Für das RTL/ntv Trendbarometer befragte Forsa vom 21. bis 27. Juli 2026 insgesamt 2.502 Menschen. Die statistische Fehlertoleranz beträgt plus/minus 2,5 Prozentpunkte.

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