Trendbarometer: Große Mehrheit stellt Bundesregierung schlechtes Zeugnis aus

Berlin, 14. Juli 2026 (JPD). Die große Mehrheit der Bundesbürger ist mit der bisherigen Arbeit der Bundesregierung unzufrieden. Im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer bewerten 82 Prozent die Regierungsarbeit negativ, lediglich 18 Prozent äußern sich zufrieden.

In Ostdeutschland liegt der Anteil der Unzufriedenen bei 87 Prozent, im Westen bei 81 Prozent. Auch unter den Anhängern der Regierungsparteien überwiegt die Kritik: 54 Prozent der Unionsanhänger und 72 Prozent der SPD-Anhänger sind mit der Bundesregierung unzufrieden.

Bei den Oppositionsparteien fällt die Ablehnung noch deutlicher aus. Unter den Anhängern der Grünen sind 83 Prozent unzufrieden, bei der Linken 94 Prozent und bei der AfD 97 Prozent.

Merz erhält noch schlechtere Bewertung als Klingbeil

Bundeskanzler Friedrich Merz stößt bei 85 Prozent der Befragten auf Ablehnung. Nur 14 Prozent sind mit seiner bisherigen Arbeit zufrieden. Selbst unter den Anhängern von CDU und CSU überwiegt mit 51 Prozent die Unzufriedenheit; 48 Prozent bewerten seine Arbeit positiv.

Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil erreicht eine Zufriedenheit von 18 Prozent. 74 Prozent beurteilen seine Arbeit negativ. Unter den SPD-Anhängern sind 36 Prozent zufrieden und 59 Prozent unzufrieden.

Forsa befragte zur Bewertung der Bundesregierung und Klingbeils am 10. und 13. Juli 2026 insgesamt 1.009 Menschen. Die Angaben zu Merz beruhen auf einer Befragung von 2.503 Personen zwischen dem 7. und 13. Juli.

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