WFW berät BW ESS bei Erwerb eines der größten Batteriespeicherprojekte Europas

3. Juli 2026 (JPD). Watson Farley & Williams hat die BW ESS Holding GmbH beim Erwerb eines der bislang größten Battery-Energy-Storage-System-Projekte Europas beraten. Verkäuferin des Projekts ist die Zelos Energy Developments GmbH. BW ESS hatte bereits 2024 erstmals in das Projekt investiert und Anfang dieses Jahres den vollständigen Erwerb vollzogen.

Das Batteriespeicherprojekt befindet sich in der Region Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt, in unmittelbarer Nähe des Umspannwerks Klostermansfeld. Geplant sind eine Leistung von 1.000 Megawatt und eine Speicherkapazität von bis zu 5.700 Megawattstunden. Nach Fertigstellung soll die Anlage mit einer Kapazität von 5,7 Gigawattstunden der größte Batteriespeicher Deutschlands und einer der größten Europas sein.

Nach Angaben von WFW verfügt das Projekt über die Kapazität, rund drei Millionen deutsche Haushalte für mindestens vier Stunden mit Strom zu versorgen. BW ESS ist ein weltweit tätiger Eigentümer und Betreiber von Energiespeicheranlagen. Das Unternehmen betreibt bereits Batteriespeichersysteme mit mehr als 540 Megawattstunden Kapazität; weitere rund 11 Gigawattstunden befinden sich im Bau. Hinzu kommt eine Entwicklungspipeline von mehreren Gigawatt.

Das WFW-Team stand unter der Federführung von Partner Christian R. Schindler. Beratend tätig waren außerdem Marian Henkes, Dr. Benedikt Kraft, Albert Merck, Stephanie Groß, Dr. F. Maximilian Boemke, Dr. Christine Bader, Rebecca Trampe-Berger, Leonard Wolckenhaar und Manuel Rustler aus den Bereichen Corporate, Regulatory und Tax.

Schindler bezeichnete die Transaktion als strategisch bedeutend. Das Projekt setze mit seiner Größe neue Maßstäbe im europäischen Energiespeichermarkt und verdeutliche das starke Investoreninteresse an Batteriespeichern als Schlüsseltechnologie für ein zunehmend erneuerbares Energiesystem.

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