Millionenschaden durch Betrugsnetzwerk – Fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Oldenburg, 19. Juni 2026 (JPD) Im Zusammenhang mit einer mutmaßlich bandenmäßig organisierten Betrugsserie mit Millionenschaden haben Ermittler in Bremen, Delmenhorst und Ganderkesee fünf Tatverdächtige festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Oldenburg und die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland mitteilten, wurden am 17. Juni insgesamt fünf Haftbefehle sowie elf Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.

Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen acht Beschuldigte, darunter sieben Männer im Alter zwischen 18 und 31 Jahren sowie einen 17-jährigen Jugendlichen. Ihnen wird Beihilfe zum gewerbs- und bandenmäßigen Betrug vorgeworfen.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Tatverdächtigen Teil einer organisierten Betrugsstruktur gewesen sein, die mit gefälschten Daten Bargeldabhebungen an Geldautomaten sowie Auszahlungen an Kassen von Einzelhandelsunternehmen ermöglicht haben soll. Zu der mutmaßlich verursachten Schadenshöhe machten die Ermittlungsbehörden keine näheren Angaben, sprachen jedoch von einem Millionenschaden.

Im Rahmen der koordinierten Durchsuchungsaktion durchsuchten die Ermittler zehn Wohnungen sowie ein Café in Bremen, Delmenhorst und Ganderkesee. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden sollen.

Fünf Beschuldigte wurden festgenommen und befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Drei weitere Tatverdächtige wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

An den Maßnahmen waren neben der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland auch Einsatzkräfte der Polizeiinspektionen Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch und Wilhelmshaven/Friesland sowie der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Oldenburg und der Polizei Bremen beteiligt.

Weitere Einzelheiten gaben Staatsanwaltschaft und Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht bekannt.

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