
Berlin, 10. Juni 2026 (JPD) Bei der Bundeswehr sind im Jahr 2025 insgesamt 7.691 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung eingegangen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor.
Den größten Anteil machten mit 5.923 Anträgen Personen aus, die bislang keinen Wehrdienst geleistet hatten. Darüber hinaus stellten 1.576 Reservistinnen und Reservisten, 170 Soldatinnen und Soldaten auf Zeit, 14 Berufssoldatinnen und Berufssoldaten sowie acht Freiwillig Wehrdienstleistende entsprechende Anträge.
Mehrheit der Anträge stammt von Ungedienten
Nach Angaben der Bundesregierung wurden 683 Anträge von Ungedienten anerkannt. Zudem erhielten 1.283 Reservistinnen und Reservisten sowie 109 Soldatinnen und Soldaten eine Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer.
Die Zahlen sind Teil der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion zur Entwicklung der Kriegsdienstverweigerung bei der Bundeswehr im Jahr 2025.





