Forsa Aktuell: AfD bleibt klar vorn

Berlin, 12. Mai 2026 (PM) – Die AfD bleibt im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer (5. bis 11. Mai 2026) weiterhin stärkste Kraft und behauptet mit 27 Prozent ihre Führungsposition. Die CDU/CSU liegt unverändert bei 22 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf 15 Prozent, während SPD (12 Prozent), Linke (11 Prozent) und FDP (4 Prozent) ihre Werte halten. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 25 Prozent weiterhin deutlich über dem Niveau der Bundestagswahl 2021.

Kaum Bewegung im Parteienvergleich und bei wirtschaftlichen Erwartungen

Auch bei der Frage nach der Problemlösungskompetenz zeigen sich nur geringe Veränderungen: Union und AfD liegen gleichauf bei jeweils 14 Prozent. Die Grünen erreichen 8 Prozent, die SPD 6 Prozent und die Linke 4 Prozent. Eine Mehrheit von 52 Prozent traut weiterhin keiner Partei zu, die Probleme in Deutschland am besten zu lösen.

Die wirtschaftlichen Erwartungen bleiben unterdessen pessimistisch: 14 Prozent rechnen mit einer Verbesserung der Lage, während 66 Prozent von einer Verschlechterung ausgehen. 18 Prozent erwarten keine Veränderung.

Merz bleibt schwach – Uneinheitliches Bild bei möglichen Alternativen

Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz verharrt auf einem sehr niedrigen Niveau. Aktuell sind nur 14 Prozent der Bundesbürger mit seiner Arbeit zufrieden, während 84 Prozent unzufrieden sind. Auch unter den Anhängern der Union überwiegt die Unzufriedenheit: 47 Prozent äußern sich zufrieden, 52 Prozent unzufrieden. Besonders kritisch fällt das Urteil bei Anhängern anderer Parteien aus, etwa bei der SPD (18 zu 81 Prozent), den Grünen (10 zu 89 Prozent), der Linken (2 zu 96 Prozent) und der AfD (1 zu 98 Prozent).

Eine klare Mehrheit der Bundesbürger sieht im CSU-Vorsitzenden Markus Söder keinen besseren Kanzler als Friedrich Merz: Nur 25 Prozent halten ihn für geeigneter, 70 Prozent nicht. Besonders hoch ist die Zustimmung für Söder in Bayern (41 Prozent) sowie unter CSU-Anhängern (53 Prozent).

Beim nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst fällt das Urteil differenzierter aus: 39 Prozent der Bundesbürger trauen ihm das Kanzleramt eher zu als Merz, 36 Prozent sehen das nicht so, 25 Prozent äußern keine Einschätzung. Besonders hoch ist die Zustimmung für Wüst in Nordrhein-Westfalen (60 Prozent) sowie unter Anhängern der Grünen (56 Prozent).

Die Daten zu Parteipräferenzen, Kanzlerzufriedenheit, politischer Kompetenz und Wirtschaftserwartungen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 5. bis 11. Mai 2026 erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte. Statistische Fehlertoleranz +/- 2,5 Prozentpunkte.

Die Daten zur politischen Kompetenz wurden im Rahmen einer gesonderten Auswertung erhoben. Datenbasis: 1.006 Befragte. Statistische Fehlertoleranz +/- 3 Prozentpunkte.

Die Daten zur Bewertung möglicher Kanzler-Alternativen (Söder/Wüst) wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland am 8. und 11. Mai 2026 erhoben. Datenbasis: 1.004 Befragte. Statistische Fehlertoleranz +/- 3 Prozentpunkte.

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