Forsa Aktuell: Union baut Vorsprung auf AfD deutlich aus

Berlin, 17.03.2026 (PM) – In der Woche nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg verschieben sich die Kräfteverhältnisse in der Bundespolitik spürbar. Laut aktuellem RTL/ntv Trendbarometer (10. bis 16. März 2026) kann die Union leicht zulegen und kommt nun auf 27 Prozent (+1 Prozentpunkt). Die AfD verliert hingegen einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche und steht bei 23 Prozent. Damit setzt sich die CDU/CSU wieder etwas deutlicher von der AfD ab. Die SPD rutscht nach ihrem schlechten Ergebnis bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg auch bundesweit ab und kommt aktuell nur noch auf 12 Prozent (-2 Prozentpunkte), während die Grünen drei Punkte zulegen und mit 15 Prozent an der SPD vorbeiziehen. Die FDP fällt in dieser Woche unter die Drei-Prozent-Marke und kann daher nicht mehr gesondert ausgewiesen werden. Unverändert bleiben im Vergleich zur Vorwoche nur die Werte für die Linke (11 %) und das BSW (3 %).

SPD verliert auch bei politischer Kompetenz deutlich

Auch bei der Einschätzung zur politischen Kompetenz verliert die SPD in dieser Woche deutlich (-3 Prozentpunkte) und kommt nur noch auf einen Wert von 4 Prozent. 19 Prozent sehen unverändert die Union als am ehesten in der Lage, die Probleme in Deutschland zu lösen, 11 Prozent trauen dies der AfD zu. Die Grünen kommen auf 7 Prozent (+ 1 Prozentpunkt), die Linke auf 5 Prozent. Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten (52 %) traut hingegen keiner Partei zu, mit den Problemen im Land fertig zu werden.

Mehrheit mit Merz unzufrieden

An der Bewertung von Friedrich Merz ändert sich kaum etwas. Mit seiner Arbeit sind weiterhin lediglich 25 Prozent der Bundesbürger zufrieden, 74 Prozent zeigen sich unzufrieden. Damit bleibt die Bilanz des Bundeskanzlers unverändert schwach.

Datenbasis: 2.503 Befragte / Zeitraum: 10. bis 16. März 2026 / Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

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