Windmöller GmbH startet Schutzschirmverfahren – 280 Arbeitsplätze betroffen

Detmold, 15. Oktober 2026 (JPD) – Der Bodenbelagshersteller Windmöller GmbH saniert sich im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens. Das Amtsgericht Detmold hat dem entsprechenden Antrag am 9. Oktober 2026 stattgegeben. Der Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter. Die Löhne und Gehälter der rund 280 Beschäftigten sind bis auf Weiteres gesichert.

Hintergrund sind deutliche Umsatzeinbußen in den vergangenen drei Monaten. Insbesondere im Handelssegment für Bodenbeläge ging die Nachfrage infolge der anhaltenden Krise der Baubranche zurück. Neue Absatzkanäle konnten die Rückgänge bislang nicht ausreichend ausgleichen.

Die Geschäftsführung um Matthias Windmöller wird bei der Restrukturierung von Experten der Kanzleien GÖRG und Reitze Recker Hagemann sowie der Unternehmensberatung Montag & Montag unterstützt. Zum vorläufigen Sachwalter wurde Dr. Yorck T. Streitbörger bestellt. Ziel ist es, das Unternehmen im Laufe des kommenden Jahres wirtschaftlich neu aufzustellen.

Windmöller ist insbesondere für die Bodenbelagsmarke wineo bekannt und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von rund 83 Millionen Euro.

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