Wirtschaft

ifo Institut: Abbau von Personal wird wahrscheinlicher

ifo Institut: Abbau von Personal wird wahrscheinlicher

JPD Dez. 19, 2024

Die Personalplanung der Unternehmen wird restriktiver. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Dezember auf 92,4 Punkte, nach 93,3 Punkten im November. „Immer weniger Unternehmen bauen Personal auf“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Dafür steigt der Anteil der Betriebe, die Arbeitsplätze abbauen wollen.“ 

Erzeugerpreise für Dienstleistungen im 3. Quartal 2024: +3,3 % zum Vorjahresquartal

Erzeugerpreise für Dienstleistungen im 3. Quartal 2024: +3,3 % zum Vorjahresquartal

JPD Dez. 19, 2024

Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland lagen im 3. Quartal 2024 um 3,3 % höher als im 3. Quartal 2023. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Preise gegenüber dem 2. Quartal 2024 um 0,9 %. Besonders in der Güterbeförderung der See- und Küstenschifffahrt gab es starke Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Insolvenzen im November 2024 um 12,6 % höher als im Vorjahresmonat

Insolvenzen im November 2024 um 12,6 % höher als im Vorjahresmonat

JPD Dez. 19, 2024

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2024 um 12,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Mit Ausnahme des Juni 2024 (+6,3 %) liegen die Zuwachsraten im Vorjahresvergleich damit seit Juni 2023 im zweistelligen Bereich.

Öffentliche Schulden im 3. Quartal 2024 um 43,5 Milliarden Euro höher als Ende 2023

Öffentliche Schulden im 3. Quartal 2024 um 43,5 Milliarden Euro höher als Ende 2023

JPD Dez. 19, 2024

Der Öffentliche Gesamthaushalt war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 3. Quartals 2024 mit 2 488,6 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung damit gegenüber dem Jahresende 2023 um 1,8 % oder 43,5 Milliarden Euro.

80.000 syrische Fachkräfte arbeiten in Berufen mit Fachkräftemangel

80.000 syrische Fachkräfte arbeiten in Berufen mit Fachkräftemangel

JPD Dez. 18, 2024

Rund 80.000 syrische Fachkräfte arbeiten in Berufen, in denen es nicht genügend Bewerber gibt, etwa in der Krankenpflege, Kraftfahrzeugtechnik oder Bauelektrik, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Sie tragen wesentlich dazu bei, die Fachkräftelücke auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu verringern.

Tanken um bis zu zwei Cent teurer – Deutlicher Anstieg der Kraftstoffpreise gegenüber der Vorwoche

Tanken um bis zu zwei Cent teurer – Deutlicher Anstieg der Kraftstoffpreise gegenüber der Vorwoche

JPD Dez. 18, 2024

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland haben einen kräftigen Sprung nach oben gemacht. Ein Liter Super E10 ist im Vergleich zur Vorwoche um 1,8 Cent teurer geworden, Diesel sogar um 2 Cent. Das zeigt die heutige ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise.

Bundeskartellamt sieht aktuell keinen Spielraum für eine gemeinsame Fernsehvermarktung von RTL und RTL2

Bundeskartellamt sieht aktuell keinen Spielraum für eine gemeinsame Fernsehvermarktung von RTL und RTL2

JPD Dez. 18, 2024

Über die vergangenen anderthalb Jahre hat das Bundeskartellamt den Vorschlag von RTL intensiv geprüft, die Vermarktung von TV-Werbeflächen von RTL2 zu übernehmen. Im Ergebnis hat es den Unternehmen mitgeteilt, dass es hierfür aktuell keinen Spielraum sieht.

ifo Institut: Unternehmen rechnen mit weniger Exporten

ifo Institut: Unternehmen rechnen mit weniger Exporten

JPD Dez. 18, 2024

Die ifo Exporterwartungen sind im Dezember auf minus 6,1 Punkte von minus 5,8 Punkten im November gesunken. Die deutsche Wirtschaft rechnet mit einem rückläufigen Auslandsgeschäft. „Die Exportwirtschaft entwickelt auch zum Jahresende keine Dynamik“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen.

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober 2024: +0,6 % zum Vormonat

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober 2024: +0,6 % zum Vormonat

JPD Dez. 18, 2024

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Oktober 2024 gegenüber September 2024 saison- und kalenderbereinigt um 0,6 % gestiegen.

Gastgewerbeumsatz im Oktober 2024 unverändert gegenüber Vormonat

Gastgewerbeumsatz im Oktober 2024 unverändert gegenüber Vormonat

JPD Dez. 18, 2024

Der Umsatz im Gastgewerbe ist im Oktober 2024 gegenüber September 2024 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) unverändert geblieben (0,0 %) und nominal (nicht preisbereinigt) um 0,1 % gesunken.

Baugenehmigungen für Wohnungen sinken im Oktober um 18,0 %

Baugenehmigungen für Wohnungen sinken im Oktober um 18,0 %

JPD Dez. 18, 2024

Im Oktober 2024 wurde in Deutschland der Bau von 18 600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 18,0 % oder 4 100 Baugenehmigungen weniger als im Oktober 2023. Im Zeitraum von Januar bis Oktober 2024 wurden 175 800 Wohnungen genehmigt. Das waren 19,5 % oder 42 600 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Bundeskartellamt gibt Übernahme der Werkstattkette pitstop durch HUK frei

Bundeskartellamt gibt Übernahme der Werkstattkette pitstop durch HUK frei

JPD Dez. 17, 2024

Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben der HUK-Coburg Mobilitätsholding GmbH freigegeben, ihre bestehende Minderheitsbeteiligung an der Kulas Holding GmbH & Co. KG auf 84,9 Prozent der Anteile aufzustocken. Kulas ist Alleingesellschafterin der pitstop.de GmbH, die eine Werkstattkette mit ca. 300 Standorten in Deutschland betreibt, an denen Reparaturen und Wartungen von Kraftfahrzeugen markenübergreifend angeboten werden.

ifo Geschäftsklimaindex gesunken

ifo Geschäftsklimaindex gesunken

JPD Dez. 17, 2024

Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im Dezember auf 84,7 Punkte, nach 85,6 Punkten im November. Das ist der niedrigste Wert seit Mai 2020.

Erneuerbare Energien erreichen neuen Höchstwert: Gut 55 Prozent des Stromverbrauchs in 2024 gedeckt

Erneuerbare Energien erreichen neuen Höchstwert: Gut 55 Prozent des Stromverbrauchs in 2024 gedeckt

JPD Dez. 17, 2024

Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien hat im Jahr 2024 einen neuen Rekordwert erreicht: Nach vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten Erneuerbare gut 55 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Damit ist der Anteil um 2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Insbesondere die Stromerzeugung aus Photovoltaik und Offshore-Windkraft hat wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

DIHK-ibi-Handelsstudie 2024: Stationäres Ladengeschäft bleibt wichtigster Vertriebskanal

DIHK-ibi-Handelsstudie 2024: Stationäres Ladengeschäft bleibt wichtigster Vertriebskanal

JPD Dez. 16, 2024

Der Handel setzt immer stärker auf Multikanal-Vertrieb. Die Hälfte der deutschen Einzelhändler verkauft mittlerweile sowohl stationär als auch online. Das bedeutet innerhalb von 4 Jahren eine Steigerung von 35 Prozent. Aber das stationäre Ladengeschäft bleibt dabei weiterhin der wichtigste Vertriebskanal. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie „Der deutsche Einzelhandel 2024“ des Forschungsinstituts ibi research an der Universität Regensburg in Zusammenarbeit mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) und 53 Industrie- und Handelskammern. 

ifo Institut: Nur jedes achte Unternehmen erwartet 2025 bessere Geschäfte

ifo Institut: Nur jedes achte Unternehmen erwartet 2025 bessere Geschäfte

JPD Dez. 16, 2024

Nur 12,6 Prozent der Unternehmen in Deutschland gehen davon aus, dass die Geschäfte im nächsten Jahr besser laufen. Das ergab eine Umfrage des ifo Instituts. Etwa ein Drittel (31,3 Prozent) rechnet dagegen damit, dass sich ihre wirtschaftliche Lage im Jahr 2025 verschlechtert.

Exporte sinken im Oktober um 2,8 %

Exporte sinken im Oktober um 2,8 %

JPD Dez. 13, 2024

Im Oktober 2024 sind die deutschen Exporte gegenüber September 2024 kalender- und saisonbereinigt um 2,8 % und die Importe um 0,1 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, sanken die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2023 ebenfalls um 2,8 %, während die Importe um 1,7 % stiegen. 

Großhandelspreise im November 2024: -0,6 % gegenüber November 2023

Großhandelspreise im November 2024: -0,6 % gegenüber November 2023

JPD Dez. 13, 2024

Die Verkaufspreise im Großhandel waren im November 2024 um 0,6 % niedriger als im November 2023. Im Oktober 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -0,8 % gelegen, im September 2024 bei -1,6 %.

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