Wirtschaft

Öffentliches Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2024 bei 68,4 Milliarden Euro

Öffentliches Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2024 bei 68,4 Milliarden Euro

JPD Okt. 4, 2024

Der Öffentliche Gesamthaushalt hat im 1. Halbjahr 2024 rund 3 % mehr ausgegeben und rund 4 % mehr eingenommen als im 1. Halbjahr 2023: Einnahmen von 924,6 Milliarden standen Ausgaben von 992,9 Milliarden Euro gegenüber.

Erneuerbare Energien decken in den ersten drei Quartalen 56 Prozent des Stromverbrauchs

Erneuerbare Energien decken in den ersten drei Quartalen 56 Prozent des Stromverbrauchs

JPD Okt. 3, 2024

Erneuerbare Energien haben in den ersten drei Quartalen des Jahres rund 56 Prozent des Bruttostromverbrauchs gedeckt. Ein Plus von knapp vier Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Benzinpreis auf tiefstem Stand seit drei Jahren

Benzinpreis auf tiefstem Stand seit drei Jahren

JPD Okt. 2, 2024

Der Benzinpreis ist auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gefallen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,631 Euro und damit 1,2 Cent weniger als vor einer Woche. Billiger als jetzt war Benzin zuletzt im Oktober 2021.

ifo Institut: Stimmung in der Autoindustrie leicht verbessert

ifo Institut: Stimmung in der Autoindustrie leicht verbessert

JPD Okt. 2, 2024

Der Geschäftsklimaindex der deutschen Automobilindustrie ist im September um 1,3 Punkte gestiegen. Der Indikator bleibt aber mit minus 23,0 Punkten im langfristigen Vergleich auf sehr niedrigem Niveau.

September günstigster Tank-Monat seit Dezember 2021

September günstigster Tank-Monat seit Dezember 2021

JPD Okt. 1, 2024

So günstig wie im September 2024 konnten die Autofahrerinnen und Autofahrer seit Ende 2021 nicht mehr tanken. Wie der ADAC in seiner monatlichen Auswertung der Kraftstoffpreise ermittelt hat, kostete ein Liter Super E10 im Monatsmittel 1,650 Euro. Noch günstiger war Benzin letztmals im Dezember 2021 mit einem Durchschnittspreis von 1,605 Euro.

ifo Institut: Unternehmen erwarten höhere Produktivität durch Künstliche Intelligenz

ifo Institut: Unternehmen erwarten höhere Produktivität durch Künstliche Intelligenz

JPD Okt. 1, 2024

Die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland erwartet eine größere Produktivität durch Künstliche Intelligenz (KI). 70 Prozent der vom ifo Institut befragten Unternehmen hoffen auf derartige Effekte. „Dies zeigt, dass viele Unternehmen Chancen in der KI sehen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Alle Unternehmen werden prüfen müssen, ob und wie sie KI einsetzen können.“ 

Kommunales Finanzierungsdefizit steigt im 1. Halbjahr 2024 auf 17,3 Milliarden Euro

Kommunales Finanzierungsdefizit steigt im 1. Halbjahr 2024 auf 17,3 Milliarden Euro

JPD Okt. 1, 2024

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt, ist das Finanzierungsdefizit damit gegenüber dem 1. Halbjahr 2023 weiter gewachsen. Damals hatte das Defizit 7,3 Milliarden Euro betragen.

Inflationsrate im September 2024 voraussichtlich +1,6 %

Inflationsrate im September 2024 voraussichtlich +1,6 %

JPD Sep. 30, 2024

Die Inflationsrate in Deutschland wird im September 2024 voraussichtlich +1,6 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, bleiben die Verbraucherpreise gegenüber August 2024 unverändert.

Bundeskartellamt stellt überragende marktübergreifende Bedeutung von Microsoft fest

Bundeskartellamt stellt überragende marktübergreifende Bedeutung von Microsoft fest

JPD Sep. 30, 2024

Das Bundeskartellamt hat festgestellt, dass die Microsoft Corporation, Redmond, USA, ein Unternehmen mit überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb ist. Damit unterfällt Microsoft gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen der erweiterten Missbrauchsaufsicht des § 19a GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen).

Importpreise im August 2024: +0,2 % gegenüber August 2023

Importpreise im August 2024: +0,2 % gegenüber August 2023

JPD Sep. 30, 2024

Die Importpreise waren im August 2024 um 0,2 % höher als im August 2023. Im Juli 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +0,9 % gelegen, im Juni 2024 bei +0,7 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Einfuhrpreise im August 2024 gegenüber dem Vormonat Juli 2024 um 0,4 %.

ifo Institut: Preiserwartungen deutlich gesunken

ifo Institut: Preiserwartungen deutlich gesunken

JPD Sep. 30, 2024

Immer weniger Unternehmen in Deutschland wollen ihre Preise erhöhen. Die ifo Preiserwartungen sanken im September auf 13,8 Punkte, nach 16,1 im August. Das ist der niedrigste Wert seit Februar 2021. „Die wirtschaftliche Krise verringert die Spielräume für die Unternehmen, ihre Preise anzuheben“, sagt ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Damit dürfte die Inflationsrate in Deutschland in den kommenden Monaten unter der Zwei-Prozent-Marke bleiben, die die Europäische Zentralbank anstrebt.“

Gaspreise für Haushalte im 1. Halbjahr 2024 um 4,0 % gestiegen

Gaspreise für Haushalte im 1. Halbjahr 2024 um 4,0 % gestiegen

JPD Sep. 30, 2024

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2024 im Durchschnitt 11,87 Cent je Kilowattstunde Erdgas gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Gaspreise damit gegenüber dem 2. Halbjahr 2023 um 4,0 %. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2023 fielen sie allerdings um 3,2 %.

ifo Institut: Beschäftigungsbarometer gefallen

ifo Institut: Beschäftigungsbarometer gefallen

JPD Sep. 27, 2024

Die Personalplanung der Unternehmen in Deutschland wird vorsichtiger. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im September auf 94,0 Punkte, nach 94,8 Punkten im August. „Die strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft hinterlassen nach und nach Spuren auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Die Unternehmen ziehen häufiger einen Arbeitsplatzabbau in Betracht.“

Erwerbstätigkeit im August 2024 leicht gesunken

Erwerbstätigkeit im August 2024 leicht gesunken

JPD Sep. 27, 2024

Im August 2024 waren rund 45,9 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 21 000 Personen (0,0 %). Im Juni und Juli 2024 war die Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat noch geringfügig um 7 000 beziehungsweise 4 000 Personen angestiegen.

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2024:Deutsche Wirtschaft im Umbruch – Konjunktur und Wachstum schwach 

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2024:Deutsche Wirtschaft im Umbruch – Konjunktur und Wachstum schwach 

JPD Sep. 26, 2024

Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose prognostiziert für das Jahr 2024 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 0,1 Prozent. Für die kommenden beiden Jahre erwarten die Institute eine schwache Erholung mit Zuwächsen von 0,8 Prozent (2025) und 1,3 Prozent (2026). Gegenüber der Prognose vom Frühjahr bedeutet dies eine Abwärtsrevision um 0,2 (2024) und 0,6 (2025) Prozentpunkte.

Spritpreise erstmals seit Juli leicht gestiegen

Spritpreise erstmals seit Juli leicht gestiegen

JPD Sep. 25, 2024

Nach mehreren Wochen mit rückläufigen Preisen sind die Kraftstoffpreise erstmals seit Juli im Wochenvergleich wieder gestiegen. Das ermittelt der ADAC in seiner wöchentlichen Auswertung der Spritpreise.

ifo Institut: Exporterwartungen gesunken

ifo Institut: Exporterwartungen gesunken

JPD Sep. 25, 2024

„Die Industrie klagt über fehlende Aufträge aus dem Ausland“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Die Exportwirtschaft befindet sich in einer Schwächephase.“

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juli 2024: -5,9 % zum Vormonat

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juli 2024: -5,9 % zum Vormonat

JPD Sep. 25, 2024

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2024 gegenüber Juni 2024 kalender- und saisonbereinigt um 5,9 % gesunken. Dabei ging der Auftragseingang im Tiefbau um 0,7 % und im Hochbau um 12,2 % zurück.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner