Wirtschaft

ifo Institut: Nachwuchsmangel bremst Investitionen in neue Technologien

ifo Institut: Nachwuchsmangel bremst Investitionen in neue Technologien

JPD Feb. 28, 2025

Wenn Unternehmen weniger junge Berufseinsteiger einstellen können, investieren sie auch weniger in neue Technologien. Das ergab eine Studie des ifo Instituts, die Auswirkungen eines temporären Auszubildendenmangels auf betriebliche Investitionen untersucht. „Wir haben gesehen, dass Firmen ausreichend junges Personal brauchen, um insbesondere neue Technologien einzuführen. Der Nachwuchs bringt nicht nur digitale Kompetenzen mit, er ist auch eher bereit, sich neues Wissen anzueignen“, sagt Cäcilia Lipowski, Expertin am ifo Zentrum für Bildungsökonomik.

Importpreise im Januar 2025: +3,1 % gegenüber Januar 2024

Importpreise im Januar 2025: +3,1 % gegenüber Januar 2024

JPD Feb. 28, 2025

Die Importpreise waren im Januar 2025 um 3,1 % höher als im Januar 2024. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit Februar 2023 (ebenfalls +3,1 %). Im Dezember 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +2,0 % gelegen, im November 2024 bei +0,6 %.

Einzelhandelsumsatz im Januar 2025 real um 0,2 % höher als im Vormonat

Einzelhandelsumsatz im Januar 2025 real um 0,2 % höher als im Vormonat

JPD Feb. 28, 2025

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Januar 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,2 % und nominal (nicht preisbereinigt) 0,1 % mehr umgesetzt als im Dezember 2024.

Tarifverdienste im Jahr 2024 um 4,8 % gestiegen

Tarifverdienste im Jahr 2024 um 4,8 % gestiegen

JPD Feb. 28, 2025

Die Tarifverdienste in Deutschland einschließlich Sonderzahlungen waren im Jahr 2024 um 4,8 % höher als im Vorjahr. Ohne Sonderzahlungen nahmen die Tarifverdienste im Jahr 2024 um 4,3 % zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt. Im selben Zeitraum erhöhten sich die Verbraucherpreise um 2,2 %. Damit stiegen die Tarifverdienste erstmals seit dem Jahr 2020 wieder stärker als die Verbraucherpreise. Der deutlich stärkere Anstieg der Tarifverdienste mit Sonderzahlungen ist hauptsächlich auf die Zahlungen von Inflationsausgleichsprämien sowie höhere Tarifabschlüsse zurückzuführen.

Bitcoin ist kein sicherer Hafen

Bitcoin ist kein sicherer Hafen

JPD Feb. 27, 2025

Die Rendite der Kryptowährung Bitcoin entwickelt sich ziemlich parallel zu den Renditen von Aktien. Hingegen hängt die Goldrendite insbesondere in Krisenzeiten nicht mit Aktien- und Anleiherenditen zusammen, was das Edelmetall traditionell zum sicheren Hafen für Anleger*innen macht. Somit ist Bitcoin kein Goldersatz und eignet sich nicht, um ein Aktienportfolio zu diversifizieren und gegen Schwankungen abzusichern.

Gemüseernte 2024 um 6 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen

Gemüseernte 2024 um 6 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen

JPD Feb. 27, 2025

Im Jahr 2024 haben die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland insgesamt 4,2 Millionen Tonnen Gemüse geerntet. Die Gesamterntemenge ist damit um 6,1 % gegenüber 2023 gestiegen und lag auf dem zweithöchsten Stand seit 2012.

ifo Institut: Inflationsdruck bleibt bestehen

ifo Institut: Inflationsdruck bleibt bestehen

JPD Feb. 27, 2025

Die ifo Preiserwartungen sind im Februar nahezu unverändert bei 19,4 Punkten geblieben, nach 19,5 im Januar. „Trotz der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung bleibt die Inflation in Deutschland vorerst über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank“, sagt ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Während die Dienstleister seltener planen, ihre Preise anzuheben, sehen Unternehmen aus Industrie und Einzelhandel mehr Spielraum für steigende Preise.

Kraftstoffpreise sinken – aber nicht genug

Kraftstoffpreise sinken – aber nicht genug

JPD Feb. 26, 2025

Die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen sind im Vergleich zur vergangenen Woche nur minimal gefallen, obwohl die Rahmenbedingungen für spürbar niedrigere Preise gegeben wären.

DIW-Konjunkturbarometer Februar: Deutsche Wirtschaft berappelt sich langsam, Entwicklung bleibt aber brüchig

DIW-Konjunkturbarometer Februar: Deutsche Wirtschaft berappelt sich langsam, Entwicklung bleibt aber brüchig

JPD Feb. 26, 2025

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) liegt im Februar bei 90,4 Punkten und setzt seinen Aufwärtstrend damit fort. Es ist der dritte Anstieg in Folge – gegenüber Januar beträgt das Plus 2,7 Punkte. Damit liegt der Barometerwert aber weiter klar unter der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. „Die Chancen stehen gut, dass die Wirtschaftsleistung in Deutschland im ersten Quartal zumindest nicht weiter sinkt“, sagt DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik.

Unternehmen bauen weiter Arbeitsplätze ab

Unternehmen bauen weiter Arbeitsplätze ab

JPD Feb. 26, 2025

Die Unternehmen in Deutschland planen mit weniger Personal. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Februar auf 93,0 Punkte, nach 93,4 Punkten im Januar. „Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt – auch wegen des Strukturwandels in der Wirtschaft“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. 

Reallöhne im Jahr 2024 um 3,1 % gestiegen

Reallöhne im Jahr 2024 um 3,1 % gestiegen

JPD Feb. 26, 2025

Die Nominallöhne in Deutschland waren im Jahr 2024 um 5,4 % höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Reallöhne im Jahr 2024 damit um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr zu. Das war der stärkste Reallohnanstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008.

ifo Institut: Exporterwartungen bessern sich leicht

ifo Institut: Exporterwartungen bessern sich leicht

JPD Feb. 25, 2025

Die ifo Exporterwartungen haben sich leicht verbessert und sind im Februar auf minus 5,0 Punkte von minus 7,1 Punkten im Januar gestiegen. Der Wert liegt allerdings seit fast zwei Jahren im negativen Bereich. „Der Exportwirtschaft fehlt es an Dynamik und Aufbruchstimmung“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Die heimischen Unternehmen warten weiterhin auf einen Anstieg der Nachfrage aus dem Ausland.“

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe 2024 um 0,7 % niedriger als im Vorjahr

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe 2024 um 0,7 % niedriger als im Vorjahr

JPD Feb. 25, 2025

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2024 um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 103,5 Milliarden Euro lag der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang um 1,1 % über dem Vorjahresniveau und damit im zweiten Jahr in Folge im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Staatsdefizit erhöht sich im Jahr 2024 auf 118,8 Milliarden Euro

Staatsdefizit erhöht sich im Jahr 2024 auf 118,8 Milliarden Euro

JPD Feb. 25, 2025

Das Finanzierungsdefizit des Staates lag nach vorläufigen Berechnungen im Jahr 2024 bei 118,8 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das staatliche Defizit somit um 15,0 Milliarden Euro höher als im Jahr 2023. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen errechnet sich für das Jahr 2024 eine Defizitquote von 2,8 % (2023: 2,5 %).

Bundeskartellamt gibt mittelbaren Erwerbs der Uckermärker Milch GmbH durch die EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG frei

Bundeskartellamt gibt mittelbaren Erwerbs der Uckermärker Milch GmbH durch die EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG frei

JPD Feb. 24, 2025

Das Bundeskartellamt hat den mittelbaren Erwerb der Uckermärker Milch GmbH (Uckermärker), einer Tochter der Ostmilch Handels GmbH, durch die EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG (EDEKA) freigegeben.

ifo Geschäftsklimaindex unverändert

ifo Geschäftsklimaindex unverändert

JPD Feb. 24, 2025

Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland bleibt unverändert skeptisch. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte im Februar bei 85,2 Punkten. Die Unternehmen waren etwas unzufriedener mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen hellten sich hingegen etwas auf. Die deutsche Wirtschaft wartet ab. 

Anzahl gefälschter Euro-Banknoten 2024 erneut gering

Anzahl gefälschter Euro-Banknoten 2024 erneut gering

JPD Feb. 21, 2025

2024 wurden etwa 554 000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Das Risiko, eine Fälschung zu bekommen, ist gering, denn der Anteil der Fälschungen am gesamten Banknotenumlauf ist sehr niedrig. 2024 wurden 18 Fälschungen pro 1 Million echter im Umlauf befindlicher Banknoten entdeckt. In den Jahren nach der Einführung der Euro-Banknoten war diese Zahl deutlich

ifo Präsident Fuest warnt vor politisch festgelegtem Mindestlohn von 15 Euro

ifo Präsident Fuest warnt vor politisch festgelegtem Mindestlohn von 15 Euro

JPD Feb. 21, 2025

„Die aktuelle Wirtschaftslage gibt eine Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro nicht her. Unsere Wirtschaftsleistung schrumpft seit zwei Jahren. Die durchschnittlichen Arbeitseinkommen steigen trotzdem, aber nicht annähernd im Umfang der geforderten Mindestlohnerhöhung“, sagt Fuest.

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