Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Viele Haushalte in Deutschland geraten wegen Energie- und Nebenkosten in finanzielle Schwierigkeiten. Laut Destatis haben Millionen Menschen Zahlungsrückstände bei Strom- und Gasrechnungen, während ein Drittel keine Rücklagen für unerwartete Ausgaben hat.
Die BaFin unterstützt die geplante Vereinfachung des Solvency-II-Berichtswesens durch EIOPA. Ziel ist es, Meldepflichten zu straffen, Bürokratie zu reduzieren und gleichzeitig die Aufsichtsfunktion zu sichern.
Das ifo Institut fordert eine missionsorientierte Innovationspolitik in Deutschland. Staatliche Förderung soll stärker auf Zukunftstechnologien zielen, um Investitionen anzuregen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Die Großhandelspreise in Deutschland lagen im August 2025 um 0,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Teurere Lebensmittel und Metalle sorgten für den Anstieg, während Energieprodukte und Altmaterial günstiger wurden.
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im August 2025 bei +2,2 %. Im Juli und Juni 2025 hatte sie jeweils +2,0 % betragen.
Eine Studie des IW zeigt: Trotz milliardenschwerer Investitionen in den Glasfaser-Ausbau leidet die Mehrheit der Unternehmen weiterhin unter schlechtem Internet. Vor allem in Ost- und Süddeutschland sind viele Betriebe stark beeinträchtigt, während im Norden die Versorgung deutlich besser ist.
Eine Studie zeigt: Informelle Pflege durch Angehörige ist die wichtigste Stütze des Pflegesystems in Deutschland. Millionen Menschen übernehmen unbezahlt die Betreuung von Pflegebedürftigen, oft mit erheblichen zeitlichen und finanziellen Belastungen.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im August 2025 erneut gestiegen. Auch im ersten Halbjahr legten die Insolvenzzahlen deutlich zu, während die Forderungen der Gläubiger im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen.
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte in Deutschland waren im Juli 2025 leicht rückläufig. Während pflanzliche Produkte wie Kartoffeln und Gemüse deutlich günstiger wurden, stiegen die Preise für Milch, Rinder und Geflügel spürbar an.
Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich im Vergleich zur Vorwoche auf höhere Preise an den Zapfsäulen einstellen. Nach der aktuellen ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland zahlt man für einen Liter Super E10 derzeit 1,660 Euro und damit 0,5 Cent mehr als in der Vorwoche.
Die schwarz-rote Bundesregierung verlagert Investitionen aus dem Kernhaushalt in ein schuldenfinanziertes Sondervermögen. Laut ifo Institut steigen dafür die Sozialausgaben, während die Investitionsmittel schrumpfen.
Nach Rekordwerten im Juli sind die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im August deutlich gesunken. Dennoch waren mehr Jobs betroffen, und Frühindikatoren deuten für den Herbst auf wieder steigende Zahlen hin.
Das ifo Bildungsbarometer 2025 zeigt: Eine klare Mehrheit der Deutschen will Social Media erst ab 16 Jahren erlauben. Bemerkenswert ist, dass sogar viele Jugendliche strengere Regeln fordern.
Die deutsche Autoindustrie sucht deutlich weniger Arbeitskräfte – besonders im Bereich Elektromobilität. Laut einer ifo-Indeed-Studie ist die Zahl offener Stellen auf den niedrigsten Stand seit der Corona-Pandemie gefallen.
Deutschlands Exporte sind im Juli leicht zurückgegangen, während die Importe nahezu stabil blieben. Besonders der Handel mit den USA und China schwächte sich ab, während die EU-Geschäfte zulegten.
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Juli 2025 gestiegen – besonders stark im Maschinenbau. Während Investitions- und Konsumgüter zulegen konnten, blieb die Entwicklung in energieintensiven Branchen schwächer.
Deutschland verzeichnet 2024 einen Rekord bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Besonders in der Pflegebranche steigt die Zahl deutlich – und wird damit zur entscheidenden Stütze im Kampf gegen den Fachkräftemangel.
Von Jahr zu Jahr fehlen der deutschen Wirtschaft mehr Arbeitskräfte. Eine neue Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Rund drei Viertel der Beschäftigten würden mehr arbeiten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen würden.