Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Ausländische Unternehmen haben in diesem Jahr so viel in Deutschland investiert wie lange nicht, zeigt eine neue Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). In unsicheren Zeiten scheint Deutschland für Investoren verlässlicherer zu sein – als die USA.
Die deutsche Wirtschaft erholt sich langsam, gestützt durch expansive Finanzpolitik. Strukturelle Schwächen und internationale Risiken bleiben jedoch bestehen, während die Binnenwirtschaft den Aufschwung trägt. Reformen könnten sowohl kurzfristig als auch langfristig Impulse geben.
Das DPMA hat der neuen Verwertungsgesellschaft für die Games-Branche (VHG) die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb erteilt. Sie fordert Vergütungen von Geräteherstellern für private Screenshots und Mitschnitte ein und unterstützt Entwickler und Publisher bei der Durchsetzung ihrer Rechte.
Die Exporterwartungen in Deutschland sind im September 2025 deutlich gestiegen. Vor allem die Autoindustrie zeigt sich optimistisch, während Maschinenbau und Metallbranche mit Schwierigkeiten im Auslandsgeschäft rechnen.
Das Bauhauptgewerbe verzeichnete im Juli 2025 ein Plus beim Auftragseingang und steigende Umsätze. Besonders stark entwickelte sich der Tiefbau, während auch die Beschäftigtenzahl zunahm.
Seit mehreren Wochen treten die Kraftstoffpreise mehr oder weniger auf der Stelle und auch die heutige ADAC Auswertung zeigt nur eine minimale Veränderung gegenüber der Vorwoche.
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im September auf 87,7 Punkte, nach 88,9 Punkten im August. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Zudem trübten sich die Erwartungen merklich ein. Die Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung erleidet einen Dämpfer.
Die Wohnimmobilienpreise in Deutschland sind im zweiten Quartal 2025 um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Besonders stark zogen die Preise in mittelgroßen Städten und ländlichen Regionen an, während in den Metropolen ein gemischtes Bild zu sehen ist.
In Deutschland setzte sich die rückläufige Entwicklung der Rohstahlproduktion auch im August 2025 fort. So sank die Produktionsmenge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,5 Prozent auf rund 2,6 Millionen Tonnen.
Der deutsche Exportüberschuss mit den USA ist in den ersten sieben Monaten 2025 auf 34,6 Milliarden Euro gefallen – der niedrigste Wert seit 2021. Während die Exporte in die Vereinigten Staaten zurückgingen, stieg der Importüberschuss mit China deutlich an.
Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im August 2025 um 2,2 Prozent gesunken. Verantwortlich sind vor allem niedrigere Energiepreise, während Investitions- und Verbrauchsgüter teurer wurden.
Das Geschäftsklima im Wohnungsbau hat sich im August verschlechtert. Laut ifo Institut bleibt die Nachfrage schwach, Stornierungen nehmen zu und politische Maßnahmen greifen bisher kaum.
Das Bundeskartellamt hat den Zusammenschluss von Premium Food Group und The Family Butchers freigegeben. Trotz der Vereinigung der größten deutschen Wursthersteller sah die Behörde keinen Anlass für ein Verbot, da genügend Wettbewerb bestehen bleibt.
Das Bundeskartellamt hat den Kontrollerwerb von CECONOMY durch JD.com genehmigt. Wettbewerblich sieht die Behörde keine Probleme, da der chinesische Händler bisher nur gering in Deutschland aktiv ist.
m zweiten Quartal 2025 hat die Wirtschaftsleistung in vierzehn Bundesländern im Vergleich zum Vorquartal abgenommen. Dies ergaben neue Berechnungen des ifo Instituts. Den stärksten Rückgang verzeichnete Sachsen-Anhalt mit minus 1,1 Prozent, gefolgt von Niedersachsen (minus 0,7 Prozent) und Bremen (minus 0,5 Prozent). „Wegen der Unsicherheit bezüglich der US-Zollpolitik zu Jahresbeginn haben viele Unternehmen ihre Käufe ins erste Quartal vorgezogen“, sagt ifo Konjunkturexperte Robert Lehmann.
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland ist im Juli 2025 deutlich gestiegen. Besonders Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser trugen zum Aufwärtstrend bei, während Zweifamilienhäuser rückläufig waren.
Das Gastgewerbe in Deutschland konnte im Juli 2025 seine Umsätze gegenüber Juni leicht steigern. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bleiben Hotels und Gastronomie jedoch deutlich im Minus.
Der Handwerksumsatz in Deutschland stieg 2023 auf 766 Milliarden Euro und legte damit stärker zu als die Verbraucherpreise. Besonders das Ausbaugewerbe und große Betriebe trugen zum Wachstum bei, während kleinere Unternehmen Beschäftigte verloren.