Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Nach zwei Rezessionsjahren ist die deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen. Konsum stützte das BIP, während Investitionen und Exporte weiter schwächelten.
Die Großhandelspreise lagen im Dezember 2025 um 1,2 Prozent über dem Vorjahreswert, sanken jedoch leicht gegenüber dem Vormonat. Im Jahresdurchschnitt 2025 verzeichnete der Großhandel insgesamt einen moderaten Preisanstieg von 1,0 Prozent.
Der ifo-Geschäftsklimaindex im Wohnungsbau ist im Dezember weiter gesunken. Auftragsmangel und zunehmende Stornierungen belasten die Branche, eine Erholung bleibt bislang aus.
Die Avermann-Gruppe aus Osnabrück befindet sich unter der vorläufigen Insolvenzverwaltung von PLUTA in einem Investorenprozess. Betrieb und Beschäftigung sind gesichert, das Unternehmen soll langfristig fortgeführt werden.
Die Kraftstoffpreise sind seit der vergangenen Woche erneut gestiegen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kletterte der Preis für einen Liter Super E10 binnen Wochenfrist um einen Cent, Diesel verteuerte sich im gleichen Zeitraum um 0,3 Cent.
Für die Strathmann Holz GmbH & Co. KG hat das Amtsgericht Bielefeld die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, die Beschäftigten sind über Insolvenzgeld abgesichert.
Berlin, 14.01.2026 (PM) – Der Frauenanteil in den Vorständen der größten Unternehmen in Deutschland ist im vergangenen Jahr vielerorts kaum noch gestiegen. Im Spätherbst 2025 stagnierte der Anteil der Vorständinnen in den meisten untersuchten Unternehmensgruppen bei maximal etwa 20 Prozent, teilweise war er sogar rückläufig. Das zeigt das aktuelle Managerinnen-Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), das in diesem Jahr zum 20. Mal erscheint.
HeiterBlick wird von PESA übernommen und verbleibt mit allen Arbeitsplätzen am Standort Leipzig. White & Case-Partner Dr. Andreas Kleinschmidt begleitete die Sanierung als gerichtlich bestellter Sachwalter.
Der tägliche Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland hat sich leicht verlangsamt, liegt aber weiterhin bei rund 50 Hektar. Die Bundesregierung hält an dem Ziel fest, den Flächenverbrauch bis 2030 deutlich zu senken und langfristig zu stoppen.
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im November 2025 deutlich gesunken. Vor allem pflanzliche Erzeugnisse verbilligten sich stark, während sich die Preise in der tierischen Erzeugung uneinheitlich entwickelten.
Mehr als jeder dritte Selbständige erwartet 2026 eine Verschlechterung der Geschäftslage. Das ifo Institut sieht eine wachsende Unsicherheit und zunehmende Finanzierungshürden, insbesondere bei Soloselbständigen und Kleinstunternehmen.
Die ICIG übernimmt die Venator Germany GmbH in Duisburg. Sämtliche Mitarbeiter werden übernommen, der Produktionsbetrieb bleibt stabil, die Übernahme steht unter kartellrechtlicher Genehmigung.
Durch die Abwanderung von Pflegekräften stieg die Sterblichkeit in grenznahen Krankenhäusern um 4,4 Prozent. Dies zeigt eine neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des ifo Instituts. „Der Pflegekräftemangel wirkte sich vor allem auf ältere Patientinnen und Patienten sowie Notfälle aus“, sagt Studienautor Oliver Schlenker.
Die Zahl der Regelinsolvenzen in Deutschland ist im Dezember 2025 um mehr als 15 Prozent gestiegen. Sowohl Unternehmens- als auch Verbraucherinsolvenzen legten im Herbst 2025 weiter zu, während Destatis die Veröffentlichung vorläufiger Insolvenzzahlen einstellt.
Die Feneberg Lebensmittel GmbH hat ein Schutzschirmverfahren beim Amtsgericht Kempten beantragt. Ziel ist eine Sanierung in Eigenverwaltung mit Schwerpunkt auf der Neuordnung des Filialnetzes und der wirtschaftlichen Stabilisierung.
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im November 2025 um 0,8 Prozent gestiegen. Haupttreiber war die Automobilindustrie, während energieintensive Branchen weiter unter Druck standen.
Der Umsatz im deutschen Dienstleistungssektor ist im Oktober 2025 gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Besonders betroffen waren Information und Kommunikation sowie Verkehr und Lagerei, während andere Dienstleistungen Zuwächse verzeichneten.
Die Baupreise in Deutschland sind im November 2025 weiter gestiegen. Besonders der Neubau von Wohngebäuden verteuerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent, wobei Roh- und Ausbauarbeiten maßgeblich zum Anstieg beitrugen.