Wirtschaft

Kommunales Finanzierungsdefizit steigt im 1. Halbjahr 2023 auf 7,3 Milliarden Euro

Kommunales Finanzierungsdefizit steigt im 1. Halbjahr 2023 auf 7,3 Milliarden Euro

JPD Okt. 5, 2023

Die Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Stadtstaaten) in Deutschland wiesen im 1. Halbjahr 2023 ein Finanzierungsdefizit von 7,3 Milliarden Euro auf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt, war das Finanzierungsdefizit damit deutlich höher als im 1. Halbjahr 2022. Damals hatte das Defizit 1,6 Milliarden Euro betragen.  Das Ergebnis setzt sich aus kommunalen Kern- und Extrahaushalten zusammen: Das Defizit

Exporte im August 2023: -1,2 % zum Juli 2023

Exporte im August 2023: -1,2 % zum Juli 2023

JPD Okt. 5, 2023

Im August 2023 sind die deutschen Exporte gegenüber Juli 2023 kalender- und saisonbereinigt um 1,2 % und die Importe um 0,4 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, sanken die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2022 um 5,8 % und die Importe um 16,8 %. Insgesamt wurden im August

Kiel Trade Indicator 09/23: Weltweiter Handel kraftlos, Frachtraten stark verbilligt

Kiel Trade Indicator 09/23: Weltweiter Handel kraftlos, Frachtraten stark verbilligt

JPD Okt. 5, 2023

Der weltweite Handel legt im September eine Verschnaufpause ein. Im Vergleich zum überraschend starken August zeigen die Werte des Kiel Trade Indicator eine Seitwärtsbewegung an (preis- und saisonbereinigt). Recht deutlich fällt die Gegenbewegung für Deutschland aus, wo Importe und Exporte im roten Bereich liegen. Insgesamt zeigt sich das Containerschiffnetzwerk stabil: Die Menge an verschifften Gütern

Diesel nach acht Monaten wieder teurer als Super E10

Diesel nach acht Monaten wieder teurer als Super E10

JPD Okt. 4, 2023

Nach knapp acht Monaten hat der Preis für Diesel-Kraftstoff den Preis für Super E10 wieder überholt. So war Diesel zuletzt Mitte Februar teurer als Super E10. Das ergibt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,854 Euro und damit 2,1 Cent weniger als vor einer

Diesel nach acht Monaten wieder teurer als Super E10

Diesel nach acht Monaten wieder teurer als Super E10

JPD Okt. 4, 2023

Nach knapp acht Monaten hat der Preis für Diesel-Kraftstoff den Preis für Super E10 wieder überholt. So war Diesel zuletzt Mitte Februar teurer als Super E10. Das ergibt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,854 Euro und damit 2,1 Cent weniger als vor einer

ifo Institut: Trotz Homeoffice halten die meisten Unternehmen an Büroflächen fest

ifo Institut: Trotz Homeoffice halten die meisten Unternehmen an Büroflächen fest

JPD Okt. 4, 2023

Die meisten Unternehmen in Deutschland wollen ihre Büros trotz Homeoffice nicht verkleinern. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts hervor. „Die überwältigende Mehrheit der Unternehmen lässt ihre Büroflächen unverändert. Nur 9,1 Prozent aller Firmen planen, ihre Büros wegen Homeoffice zu verkleinern. In einzelnen Branchen sind es jedoch deutlich mehr, mit bis zu 40 Prozent“, sagt ifo-Experte Simon Krause. „Homeoffice führt also zu einem leichten Rückgang der Nachfrage nach Büroflächen und setzt damit den Immobilienmarkt unter Druck.“ 

Erneut Rekordeinnahme aus Hundesteuer: 414 Millionen Euro im Jahr 2022

Erneut Rekordeinnahme aus Hundesteuer: 414 Millionen Euro im Jahr 2022

JPD Okt. 4, 2023

Hunde zählen hierzulande zu den beliebtesten Haustieren – nicht zuletzt sind viele Menschen während der Corona-Pandemie auf den Hund gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Welthundetags am 10. Oktober mitteilt, nahmen die öffentlichen Kassen im Jahr 2022 rund 414 Millionen Euro aus der Hundesteuer ein – ein neuer Rekordwert. Für die Städte und Gemeinden

Kraftstoffpreise ziehen im September erneut spürbar an

Kraftstoffpreise ziehen im September erneut spürbar an

JPD Okt. 2, 2023

Nachdem im August bereits ein Jahreshöchststand für Super E10 erreicht war, kletterten die Preise für einen Liter im September weiter nach oben. Der neue Jahreshöchststand liegt nun bei 1,884 Euro im Monatsdurchschnitt und damit mehr als zwei Cent höher als im August (1,860 Euro). Der Dieselpreis lag noch deutlicher über dem Vormonatsniveau. Ein Liter kostete

ifo Institut: Geschäftsklima in der Autoindustrie hellt sich auf

ifo Institut: Geschäftsklima in der Autoindustrie hellt sich auf

JPD Okt. 2, 2023

Das Geschäftsklima der deutschen Autoindustrie hat sich leicht verbessert. Das geht aus den ifo Konjunkturumfragen hervor. Im September stieg der Indikator auf minus 14,7 Punkte, nach minus 18,1* Punkten im August. „Die deutschen Autohersteller und ihre Zulieferer sind mit ihrer aktuellen Lage zufrieden, die Erwartungen bleiben hingegen im Keller“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo

Tagung des Arbeitskreises Kartellrecht: Diskussion über Zukunft der Missbrauchsaufsicht in Europa

Tagung des Arbeitskreises Kartellrecht: Diskussion über Zukunft der Missbrauchsaufsicht in Europa

JPD Sep. 29, 2023

Am 28. September 2023 fand die Tagung des Arbeitskreises Kartellrecht statt. Auf Einladung des Bundeskartellamtes beteiligten sich über 100 Wettbewerbsexpertinnen und -experten an der Diskussion und dem Gedankenaustausch zum Thema „Leitlinien zu Artikel 102 AEUV – Neue Maßstäbe für die Missbrauchsaufsicht“. Der Arbeitskreis setzt sich zusammen aus zahlreichen Professorinnen und Professoren rechts- und wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten,

Einzelhandelsumsatz im August 2023 um 1,2 % niedriger als im Vormonat

Einzelhandelsumsatz im August 2023 um 1,2 % niedriger als im Vormonat

JPD Sep. 29, 2023

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im August 2023 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,2 und nominal (nicht preisbereinigt) 0,8 % weniger umgesetzt als im Juli 2023. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2022 verzeichnete der Einzelhandel ein reales Umsatzminus von 2,3 % und ein nominales Umsatzplus von 2,3 %. Die Differenz zwischen

Importpreise im August 2023: -16,4 % gegenüber August 2022

Importpreise im August 2023: -16,4 % gegenüber August 2022

JPD Sep. 29, 2023

Die Importpreise waren im August 2023 um 16,4 % niedriger als im August 2022. Das war der stärkste Rückgang der Importpreise gegenüber einem Vorjahresmonat seit November 1986 (-16,5 % gegenüber November 1985). Ausschlaggebend für den aktuellen Rückgang ist wie schon in den Vormonaten vor allem ein Basiseffekt durch die hohen Preissteigerungen im Vorjahr aufgrund des Kriegs in

Gas- und Strompreise für Haushalte im 1. Halbjahr 2023 deutlich gestiegen

Gas- und Strompreise für Haushalte im 1. Halbjahr 2023 deutlich gestiegen

JPD Sep. 29, 2023

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2023 im Durchschnitt 12,26 Cent je Kilowattstunde Erdgas gezahlt. Strom kostete die Verbraucherinnen und Verbraucher durchschnittlich 42,29 Cent je Kilowattstunde. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Gaspreise damit gegenüber dem 2. Halbjahr 2022 um 31,3 %, die Strompreise um 21,0 %. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2022 lagen die Gaspreise um

ifo Institut: Mehr Unternehmen wollen Preise erhöhen

ifo Institut: Mehr Unternehmen wollen Preise erhöhen

JPD Sep. 29, 2023

Etwas mehr Unternehmen in Deutschland wollen die Preise erhöhen. Nach zwölf Rückgängen in Folge sind ihre Preiserwartungen im September erstmals wieder von 14,7* auf 15,8 Punkte gestiegen. Das geht aus der Konjunkturumfrage des ifo Instituts hervor. „Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis die Inflationsrate das Zwei-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank erreichen wird“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Vor allem in der Gastronomie sind die Preiserwartungen kräftig von 49,1* auf 62,8 Punkte gestiegen. Bei den Einzelhändlern hingegen sank der Saldo von 33,6* auf 31,4 Punkte.

Inflationsrate im September 2023 voraussichtlich +4,5 %

Inflationsrate im September 2023 voraussichtlich +4,5 %

JPD Sep. 28, 2023

Die Inflationsrate in Deutschland wird im September 2023 voraussichtlich +4,5 % betragen. Das ist der niedrigste Wert seit Ausbruch des Kriegs in der Ukraine. Zuletzt war die Inflationsrate im Februar 2022 mit +4,3 % niedriger als im aktuellen Monat. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Im August 2023 hatte die Inflationsrate bei +6,1 %

GEMEINSCHAFTSDIAGNOSE 2/2023:Kaufkraft kehrt zurück – Politische Unsicherheit hoch

GEMEINSCHAFTSDIAGNOSE 2/2023:Kaufkraft kehrt zurück – Politische Unsicherheit hoch

JPD Sep. 28, 2023

Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose prognostiziert für das Jahr 2023 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 0,6 Prozent. Damit wird die Prognose vom Frühjahr 2023 kräftig um 0,9 Pro­zentpunkte nach unten revidiert. „Der wichtigste Grund dafür ist, dass sich die Industrie und der private Konsum langsamer erholen, als wir im Frühjahr erwartet haben“, sagt Oliver Holtemöller, stellvertretender Präsident und Leiter der Abteilung Makroökonomik am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).

Handwerk erzielt 8,5 % des gesamtwirtschaftlichen Umsatzes im Jahr 2021

Handwerk erzielt 8,5 % des gesamtwirtschaftlichen Umsatzes im Jahr 2021

JPD Sep. 28, 2023

Die rund 568 000 Handwerksunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2021 rund 660 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Damit stieg die Zahl der Handwerksunternehmen gegenüber dem Vorjahr um 1,4 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Umsatz im Vorjahresvergleich ebenfalls um 1,4 % während die Zahl der im Handwerk tätigen Personen um 0,4 % auf rund 5,4 Millionen zurückging.

Öffentliche Schulden im 2. Quartal 2023 um 49,0 Milliarden Euro höher als Ende 2022

Öffentliche Schulden im 2. Quartal 2023 um 49,0 Milliarden Euro höher als Ende 2022

JPD Sep. 28, 2023

– Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich am Ende des 2. Quartals 2023 mit 2 417,0 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung damit gegenüber dem Jahresende 2022 um 2,1 % oder 49,0 Milliarden Euro. Gegenüber dem 1. Quartal 2023 nahm die Verschuldung um 0,4 % oder 10,4 Milliarden Euro zu. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.

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