Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Der ifo Geschäftsklimaindex steigt im Juli 2026 auf 86,6 Punkte. Vor allem die Erwartungen der deutschen Unternehmen haben sich verbessert.
Laut einer IW-Studie könnten die jährlichen Kosten neuer Gasheizungen bis 2040 von 1.080 auf 1.952 Euro steigen. Hauptgrund ist die Beimischung klimafreundlicher Gase.
Die Gläubiger der Bäckerei Leifert haben den Sanierungsplan einstimmig angenommen. Das Unternehmen soll mit 23 Filialen und einem neuen Mitgesellschafter fortgeführt werden.
Die Investitionsbereitschaft der deutschen Industrie bleibt schwach. Das ifo Institut sieht ein Strukturproblem und fordert verlässliche Rahmenbedingungen.
Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Mai 2026 um 3,3 Prozent zum Vormonat gestiegen. Der Tiefbau legte deutlich zu, die realen Umsätze sanken.
Der Modehändler Yeans Halle saniert sich erneut in Eigenverwaltung. Alle 13 Filialen bleiben geöffnet, die Gehälter der rund 200 Beschäftigten sind gesichert.
Bruker übernimmt im Zuge der Noscendo-Insolvenz die DISQVER-Plattform und ausgewählte Assets. Anchor sicherte die übertragende Sanierung.
In Deutschland werden 2026 voraussichtlich nur 185.000 Wohnungen fertiggestellt. Das ifo Institut erwartet bis 2028 lediglich eine langsame Erholung.
7,1 Prozent der Vollzeiterwerbstätigen arbeiteten 2025 mindestens 49 Stunden pro Woche. Besonders betroffen waren Selbstständige.
Arztpraxen erzielten 2024 durchschnittlich 854.000 Euro Einnahmen. Die Einnahmen stiegen erstmals seit zwei Jahren stärker als die Aufwendungen.
Diesel verteuerte sich binnen einer Woche um 9,8 Cent, Super E10 um 6,3 Cent. Der ADAC hält die Kraftstoffpreise gemessen am Ölpreis für zu hoch.
Für das insolvente Familienferiendorf Hübingen wurden 350.000 Euro eingeworben. PLUTA bereitet nun den Insolvenzplan für die Gläubigerabstimmung vor.
Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen stieg 2024 auf 1,14 Millionen. Ihre Arbeitslosenquote bleibt mit zwölf Prozent jedoch überdurchschnittlich hoch.
Auf 1.000 Einwohner kommen in Deutschland inzwischen 593 Pkw. Insgesamt waren Anfang 2026 rund 49,5 Millionen Autos zugelassen.
In Deutschland fielen 2024 insgesamt 23,1 Millionen Tonnen gefährliche Abfälle an. Bau- und Abbruchabfälle hatten weiterhin den größten Anteil.
Mehr als 60 Prozent der deutschen Industrieunternehmen leiden laut ifo Institut unter den US-Zöllen. Immer mehr Investitionen werden gestrichen oder verschoben.
Das Bundeskartellamt hat gegen Maxxis und zwei Reifengroßhändler wegen vertikaler Preisbindungen Bußgelder von 11,9 Millionen Euro verhängt.
Das deutsche Gastgewerbe setzte im Mai 2026 real 2,0 Prozent weniger um als im Vormonat. Gegenüber Mai 2025 betrug das Minus 6,0 Prozent.