
Wiesbaden, 31. August 2026 (JPD). Die Inflation in Deutschland hat im August 2026 voraussichtlich weiter angezogen. Die Verbraucherpreise lagen nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2,9 Prozent höher als im August 2025. Im Juli hatte die Inflationsrate noch 2,8 Prozent betragen.
Gegenüber dem Vormonat Juli stiegen die Verbraucherpreise im August voraussichtlich um 0,2 Prozent.
Deutlich überdurchschnittlich entwickelten sich erneut die Energiepreise. Sie lagen im August nach den vorläufigen Berechnungen 10,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit verstärkte sich der Preisauftrieb in diesem Bereich nochmals erheblich. Im Juli hatte die Teuerungsrate bei Energie 8,3 Prozent und im Juni 3,4 Prozent betragen.
Die sogenannte Kerninflation, bei der die besonders schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie herausgerechnet werden, lag im August voraussichtlich bei 2,4 Prozent. Damit blieb sie gegenüber Juli unverändert.
Dienstleistungen verteuerten sich im Vergleich zum August 2025 um voraussichtlich 2,8 Prozent. Damit schwächte sich der Preisanstieg gegenüber Juli leicht ab, als die Rate noch bei 2,9 Prozent gelegen hatte.
Bei Waren nahm der Preisauftrieb dagegen zu. Ihre Preise lagen im August voraussichtlich 3,0 Prozent über dem Vorjahresniveau, nach einem Anstieg um 2,5 Prozent im Juli.
Auch der für europäische Vergleiche berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg im August voraussichtlich um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gegenüber Juli erhöhte er sich um 0,2 Prozent.
Bei den Angaben für August handelt es sich um vorläufige Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes.





