
München, 12. Oktober 2026 (JPD) Die Materialengpässe in der deutschen Industrie haben im September wieder leicht zugenommen. Nach Angaben des ifo Instituts berichteten 14,6 Prozent der Unternehmen von fehlenden Vorprodukten, nach 13,3 Prozent im August. Besonders betroffen sind die Elektro- und Chemieindustrie.
Bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen stieg der Anteil der betroffenen Unternehmen von 33,2 auf 37,8 Prozent. In der Chemieindustrie erhöhte er sich von 12,5 auf 18,0 Prozent, im Maschinenbau von 14,9 auf 16,3 Prozent.
Entspannung meldete dagegen die Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem Rückgang von 21,1 auf 14,2 Prozent. In der Automobilindustrie blieb die Lage mit 8,9 Prozent nahezu unverändert.
Von einem flächendeckenden Anstieg der Lieferengpässe könne noch keine Rede sein, erklärte ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe. In einzelnen Branchen könnten fehlende Vorprodukte jedoch zunehmend zum Produktionsengpass werden.






