
Wiesbaden, 6. Juli 2026 (JPD). Der Dienstleistungssektor in Deutschland hat im April 2026 mehr Umsatz erzielt als im Vormonat. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Umsatz im Dienstleistungsbereich ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen kalender- und saisonbereinigt real, also preisbereinigt, um 1,4 Prozent höher als im März 2026. Nominal, also nicht preisbereinigt, ergab sich ein Plus von 1,1 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2025 stieg der Umsatz real um 0,3 Prozent. Nominal lag der Umsatz 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Den stärksten realen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vormonat verzeichneten im April die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen. Dort stiegen die Umsätze preisbereinigt um 3,0 Prozent. Dazu zählen unter anderem Tätigkeiten wie Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung, Architektur- und Ingenieurdienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung.
Ebenfalls deutlich legten die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen zu. In diesem Bereich, zu dem etwa die Vermietung beweglicher Sachen und die Vermittlung von Arbeitskräften gehören, erhöhte sich der reale Umsatz um 2,2 Prozent gegenüber März 2026.
Im Grundstücks- und Wohnungswesen stieg der Umsatz real um 0,9 Prozent. Moderate Zuwächse gab es zudem im Bereich Information und Kommunikation mit einem Plus von 0,6 Prozent sowie im Bereich Verkehr und Lagerei mit einem Anstieg um 0,5 Prozent.
Damit zeigte sich der Dienstleistungssektor im April insgesamt etwas fester. Das reale Plus gegenüber dem Vormonat fiel deutlicher aus als der Zuwachs im Vorjahresvergleich, der mit 0,3 Prozent nur leicht positiv blieb.





