Baugenehmigungen steigen im Februar 2026 deutlich um 24,1 Prozent

Wiesbaden, 17. April 2026 (JPD) Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland ist im Februar 2026 deutlich gestiegen. Wie das Statistisches Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurden 22 200 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 24,1 Prozent beziehungsweise 4 300 Einheiten gegenüber dem Vorjahresmonat. Maßgeblich war der Anstieg im Neubau, während Genehmigungen durch Umbaumaßnahmen leicht zurückgingen.

Neubau treibt Anstieg der Baugenehmigungen

Im Neubau wurden im Februar 19 000 Wohnungen genehmigt, was einem Zuwachs von 30,6 Prozent entspricht. Dagegen sank die Zahl der genehmigten Wohnungen durch Umbauten bestehender Gebäude um 4,0 Prozent auf 3 200 Einheiten. Damit bleibt der Neubau der zentrale Treiber der aktuellen Entwicklung im Wohnungsbau.

Auch im Zeitraum von Januar bis Februar 2026 zeigt sich ein deutlicher Aufwärtstrend. Insgesamt wurden 41 700 Wohnungen genehmigt, ein Anstieg um 16,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Davon entfielen 34 500 Wohnungen auf neu zu errichtende Wohngebäude, was einem Plus von 17,6 Prozent entspricht.

Innerhalb des Neubaus nahmen die Genehmigungen in allen Gebäudearten zu. Bei Einfamilienhäusern stieg die Zahl um 14,2 Prozent auf 7 800 Wohnungen, bei Zweifamilienhäusern um 25,8 Prozent auf 2 400. In Mehrfamilienhäusern wurden 21 900 Wohnungen genehmigt, ein Zuwachs von 18,0 Prozent. Auch Wohnheime verzeichneten mit 2 400 genehmigten Wohnungen einen Anstieg um 16,8 Prozent.

Zusätzlich wurden in Nichtwohngebäuden 950 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 85,6 Prozent. Umbauten in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden trugen mit 6 300 genehmigten Wohnungen ebenfalls zum Gesamtvolumen bei und lagen leicht über dem Vorjahresniveau.

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