Automobilindustrie treibt Produktionsplus im Mai

Wiesbaden, 7. Juli 2026 (JPD). Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im Mai 2026 gestiegen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die reale, preisbereinigte Produktion saison- und kalenderbereinigt um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vormonats April. Gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2025 blieb die Produktion kalenderbereinigt unverändert.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich lag die Produktion von März bis Mai 2026 um 0,1 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor. Für April revidierte das Statistische Bundesamt den monatlichen Produktionsanstieg von zunächst 0,4 Prozent auf 0,2 Prozent.

Getragen wurde die positive Entwicklung im Mai vor allem von der Automobilindustrie. Dort stieg die Produktion saison- und kalenderbereinigt um 3,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Auch das Baugewerbe wirkte sich mit einem Plus von 0,9 Prozent positiv auf das Gesamtergebnis aus.

Die Industrieproduktion, also das Produzierende Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe, erhöhte sich im Mai gegenüber April um 0,8 Prozent. Dabei legte die Produktion von Investitionsgütern um 1,3 Prozent zu, die Herstellung von Konsumgütern stieg um 1,2 Prozent. Die Produktion von Vorleistungsgütern ging dagegen um 0,4 Prozent zurück. Außerhalb der Industrie nahm die Energieerzeugung um 0,8 Prozent zu.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2025 sank die Industrieproduktion kalenderbereinigt um 1,0 Prozent. In den energieintensiven Industriezweigen stieg die Produktion im Mai gegenüber April saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent.

Deutlicher fiel der Zuwachs dort im Dreimonatsvergleich aus: Von März bis Mai 2026 lag die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen um 3,2 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor. Gegenüber Mai 2025 ergab sich kalenderbereinigt ein Plus von 2,9 Prozent.

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