WFW berät TotalEnergies bei 440-Millionen-Euro-Finanzierung für Batteriespeicher

Hamburg, 13. Juli 2026 (JPD) – Die Wirtschaftskanzlei Watson Farley & Williams hat TotalEnergies bei der Finanzierung eines Portfolios von elf Batteriespeicherprojekten in Deutschland beraten. Die Anlagen verfügen zusammen über eine geplante Gesamtleistung von 789 Megawatt.

Ein Konsortium aus zehn Finanzinstituten stellt im Rahmen der Transaktion rund 440 Millionen Euro Fremdkapital bereit. Die Mittel sollen dem Ausbau kritischer Energieinfrastruktur in Deutschland dienen.

Entwickelt werden die Projekte von Kyon Energy, einer auf Großbatteriespeicher spezialisierten Tochtergesellschaft von TotalEnergies. Der Energiekonzern bleibt Betreiber sämtlicher Anlagen. Bei den meisten Projekten soll Batterietechnologie von Saft eingesetzt werden, die ebenfalls zum TotalEnergies-Konzern gehört.

Watson Farley & Williams hatte TotalEnergies bereits bei einer strategischen Partnerschaft mit Allianz Global Investors beraten. Dabei wurde eine Beteiligung von 50 Prozent an dem Batteriespeicherportfolio an AllianzGI veräußert. Mit dem Abschluss der Finanzierung ist die Transaktion nach Angaben der Kanzlei nun vollständig umgesetzt.

Die Speicherprojekte sollen zur Stabilisierung des deutschen Stromsystems beitragen. Sie sollen Netzengpässe reduzieren und zusätzliche Flexibilität für die wachsende Einspeisung erneuerbarer Energien bereitstellen.

Internationales WFW-Team berät TotalEnergies

Federführend für Watson Farley & Williams waren der Hamburger Partner Stefan Kilgus und Managing Associate Marlene Kowerk aus dem Bereich Finance tätig. Zum Beratungsteam gehörten außerdem Helena Hopmann, Malte Jordan, Muteber Yalcin, Sebastian Baum und Josephina Knauf aus Hamburg.

Zu dem internationalen Team zählten zudem Rob McBride und Ambrose Ip aus London im Bereich Derivatives, Maren Brandes und Lukas Markfort zum englischen Recht sowie Laurence Martinez Bellet, Simon Allain und Julie Michelangeli aus Paris zum französischen Recht.

Kilgus bezeichnete die Finanzierung als weiteren wichtigen Schritt für das Batteriespeicherportfolio. Die Beratung sowohl bei der Partnerschaft mit AllianzGI als auch bei der anschließenden Finanzierung zeige die Fähigkeit der Kanzlei, komplexe Energieinfrastrukturtransaktionen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu begleiten.

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