Hamburg/Mailand, 17. September 2026. Watson Farley & Williams (WFW) hat Encavis bei der langfristigen Projektfinanzierung eines italienischen Solarportfolios mit einer Gesamtkapazität von 351 Megawatt beraten. Das Finanzierungsvolumen beläuft sich auf 282 Millionen Euro.
Das Portfolio umfasst fünf bereits in Betrieb befindliche Solaranlagen aus dem Portfolio „Giotto“ mit einer Gesamtkapazität von 265 Megawatt. Hinzu kommen vier weitere Projekte mit zusammen rund 86 Megawatt, die sich entweder bereits im Betrieb oder noch im Bau befinden.
Der Großteil der Anlagen liegt in der Region Latium. Weitere Standorte befinden sich in Apulien, Piemont und der Emilia-Romagna.
Die Finanzierung knüpft an den Erwerb des „Giotto“-Portfolios durch Encavis im November 2025 an. Nach Angaben von WFW handelte es sich dabei um das größte Solarportfolio Italiens und eines der bedeutendsten Portfolios Europas gemessen an der installierten Leistung. Auch bei dieser Transaktion hatte WFW Encavis beraten.
Die Finanzierungsstruktur ist so ausgestaltet, dass künftig auch Batteriespeicher integriert werden können. Damit soll Encavis seine Strategie weiterverfolgen, erneuerbare Energieerzeugung und Speicherlösungen miteinander zu verbinden.
Encavis betreibt nach eigenen Angaben ein Portfolio mit einer installierten Leistung von mehr als fünf Gigawatt in 13 europäischen Ländern. Dazu gehören Onshore-Windparks, Freiflächen-Solaranlagen und Batteriespeichersysteme.
Das internationale WFW-Energie-Team wurde von Sven Fretthold in Hamburg und Matteo Trabacchin in Mailand geleitet. Beteiligt waren außerdem Anwältinnen und Anwälte aus den Bereichen Finance, Corporate, Regulatory, öffentliches Wirtschaftsrecht, Due Diligence und Tax.





