Pinsent Masons steigert Umsatz auf 703 Millionen Pfund

München, 19. August 2026 (JPD). Die internationale Wirtschaftskanzlei Pinsent Masons hat ihren weltweiten Umsatz im Geschäftsjahr 2025/26 um 3,3 Prozent auf 703 Millionen Pfund gesteigert. Umgerechnet entspricht dies nach Angaben der Kanzlei rund 811 Millionen Euro. Der Gewinn pro Equity-Partner (PEP) belief sich auf 740.000 Pfund beziehungsweise rund 854.000 Euro.

Das Geschäftsjahr der Kanzlei lief vom 1. Mai 2025 bis zum 30. April 2026. Für die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) weist Pinsent Masons ein Umsatzwachstum von 2,0 Prozent aus.

Die Kanzlei hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre internationale Präsenz weiter ausgebaut. Unter anderem eröffnete Pinsent Masons ein Büro in Warschau und richtete ein internationales Service Center in Kapstadt ein. In Shenzhen wurde im Zuge der Eröffnung eines neuen Standorts zudem ein Joint Venture mit der China Commercial Law Firm begründet.

Managing Partner Laura Cameron erklärte, die Kanzlei habe sich in den vergangenen zwölf Monaten insbesondere auf Investitionen in Mitarbeiter, Standorte und Technologie konzentriert. Ziel sei es, die globale Reichweite mit einer stärkeren Branchen- und Fachkompetenz zu verbinden.

Senior Partner Andrew Masraf verwies auf die sektororientierte Strategie der Kanzlei. Im Mittelpunkt stünden dabei die Konzentration auf zentrale Märkte, der Ausbau innovativer Servicemodelle und die Vertiefung der Beratungskompetenz in für die Mandanten besonders relevanten Bereichen.

Deutscher Standort zieht ins „The Stack“

Auch die deutsche Präsenz der Kanzlei wurde im vergangenen Geschäftsjahr weiterentwickelt. Nach Angaben von Deutschland-Chef Dr. Thomas Peschke ist inzwischen unter anderem der Umzug des Münchener Büros in das Bürogebäude „The Stack“ abgeschlossen.

Zu den von Pinsent Masons hervorgehobenen deutschen Mandaten im Geschäftsjahr 2025/26 zählen unter anderem die Vertretung von Samsung Electronics in einem Rechtsstreit gegen TCL Deutschland vor dem Landgericht München sowie die Beratung von Cosonic International bei der Übernahme der beyerdynamic Group.

Darüber hinaus beriet die Kanzlei Clarios bei einer Vereinbarung mit Ecobat zur Übernahme von drei Industrieanlagen sowie die Stadtwerke München und deren Telekommunikationstochter M-net beim Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Telekom Deutschland.

Weitere Mandate betrafen unter anderem das Karlsruher Institut für Technologie im Zusammenhang mit dem EU-beihilferechtlichen Rahmen der HPC Gateway-Initiative, Tokai Carbon beim Verkauf der deutschen Tochtergesellschaft TOKAI ERFTCARBON sowie Ushio bei der Übernahme des Lampengeschäfts für Industrie- und Entertainment-Anwendungen von ams-OSRAM.

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