Frankfurt am Main, 9. Juli 2026 (JPD). Noerr hat die Eurocity AG i.L., vormals Eurocity Bank AG, bei ihrer abgeschlossenen Liquidation und einem Pension Buy-out beraten. Das Mandat umfasste die gesellschaftsrechtliche Abwicklung, die Übertragung von Pensionsverpflichtungen sowie arbeitsrechtliche Fragen.
Die Auflösung der Gesellschaft war am 24. März 2023 durch eine außerordentliche Hauptversammlung beschlossen worden. Damit wurde das gesellschaftsrechtliche Abwicklungsverfahren eingeleitet. Vorausgegangen war der Widerruf der Bankerlaubnis durch die Europäische Zentralbank Ende 2022.
Die aktienrechtliche Beratung, insbesondere zum Liquidationsverfahren, zu Organbeschlüssen und Hauptversammlungen, lag federführend bei Noerr-Partner Dr. Stephan Schulz.
Im Rahmen der Liquidation wurde zudem ein Pension Buy-out umgesetzt. Dabei wurden unmittelbare und mittelbare Pensionsverpflichtungen der Eurocity AG auf eine sogenannte Rentnergesellschaft übertragen. Zur Absicherung der Verpflichtungen wurde ein Contractual Trust Arrangement errichtet. Anschließend wurden die Geschäftsanteile der Rentnergesellschaft an die Lurse Vergütung und Versorgung GmbH veräußert.
Die Umsetzung des Pension Buy-out stand unter gemeinsamer Leitung der Noerr-Partner Dr. Benjamin Jahn und Dr. Stephan Schulz. Zu allgemeinen arbeitsrechtlichen Fragen wurde die Eurocity AG von einem Team um Dr. Patrick Mückl beraten.
Zum Noerr-Team gehörten neben Schulz, Jahn und Mückl im Kapitalmarktrecht Juri Stremel, Anne-Kristin Schiller und Jan Lohse sowie im Arbeitsrecht Dr. Paul Tophof.






