Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
BVerfG hebt zwei Beleidigungsurteile auf: Fachgerichte hatten kontextbezogene Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsrecht unzureichend geprüft.
Hessischer Staatsgerichtshof 2025: Verfahrenseingänge steigen stark, zentrale Entscheidungen zu Corona-Ausschuss, Kommunalwahlgesetz und Verkehrs-Volksbegehren.
Arbeitsgericht Berlin legt erweiterten Notdienst bei ver.di-Warnstreik in Vivantes-Kliniken fest. Berufung zum LAG möglich.
Landgericht München II verhängt 5 Jahre und 10 Monate Haft wegen Steuerhinterziehung im Maskengeschäft und ordnet Wertersatzeinziehung an.
VG Berlin: Bezirk darf WEG verpflichten, ein Haus ohne Dach provisorisch abzudichten und täglich zu kontrollieren.
LG Kempten verhängt 6 Jahre und 10 Monate Haft nach tödlichem Verkehrsunfall in Kaufbeuren – Mordvorsatz verneint.
BFH: Kosten einer betrieblichen Abschiedsfeier sind kein Arbeitslohn – entscheidend ist der betriebliche Charakter der Veranstaltung.
Bundesverwaltungsgericht meldet 2025 weniger Neueingänge, kürzere Revisionsdauer und stabile Zahlen bei Infrastrukturverfahren.
BGH: Ausländische Staaten können gegen deutsche Medien keine Unterlassung wegen Verdachtsberichterstattung verlangen.
BFH: Verkauf eines hochpreisigen Wohnmobils fällt nicht unter private Veräußerungsgeschäfte, Luxusgüter können täglicher Gebrauch sein.
Die Staatsanwaltschaft Berlin gründet die Ermittlungsgruppe „Telum“, um Gewalt gegen türkisch-kurdische Gewerbetreibende und organisierte Kriminalität aufzuklären.
LG Berlin erklärt Facebook-Freunde-Finder rechtswidrig: Meta darf Daten von Nicht-Nutzern nicht verarbeiten und Werbeprofile nur mit Einwilligung erstellen.