Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Der Holocaustüberlebende Abba Naor sprach bei der Generalstaatsanwaltschaft München über seine Lebensgeschichte. Generalstaatsanwalt Röttle würdigte sein Engagement für Erinnerung, Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit.
Frauen leben in Deutschland im Schnitt fast fünf Jahre länger als Männer. Laut Destatis sterben Männer häufiger an Herzkrankheiten, Krebs und äußeren Ursachen. Alkoholbedingte Störungen treten bei ihnen fast dreimal so oft auf wie bei Frauen.
Das Oberlandesgericht Schleswig hat die Umbauarbeiten seiner Verhandlungssäle abgeschlossen. Die Modernisierung umfasst elektronische Akten, Videokonferenztechnik und barrierefreie Ausstattung, bei gleichzeitigem Erhalt der historischen Bausubstanz.
In Augsburg wurde der irakische Staatsangehörige Salim A. festgenommen. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, sich 2016 in Syrien der Terrororganisation „Islamischer Staat“ angeschlossen und dort gekämpft zu haben. Der Beschuldigte sitzt nun in Untersuchungshaft.
Die Polizei Berlin führte in zwei Hotels Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Menschenhandel durch. Beweismittel und mutmaßliche Opfer wurden sichergestellt, eine Frau festgenommen. Bauaufsicht sperrte lebensgefährliche Hotelbereiche.
Im August 2025 wurden in Deutschland weniger Verkehrsunfälle und Verletzte gezählt. Laut Destatis sank die Zahl der registrierten Unfälle um 3 Prozent, die Zahl der Verkehrstoten um 14 auf 280. Auch im Zeitraum Januar bis August zeigt sich ein leichter Rückgang.
Eine Delegation ukrainischer Richterinnen und Richter hat den Bayerischen Verfassungsgerichtshof besucht, um sich über Grundrechtsschutz, Verfassungsbeschwerde und Popularklage zu informieren. Organisiert wurde der Arbeitsbesuch von IRZ und GIZ. Fachlicher Austausch und internationale Kooperation standen im Mittelpunkt.
Das Oberlandesgericht Celle startet seine Vortragsreihe mit dem Vortrag „Der Fall Wirecard – die Milliarden-Lüge“ des ZEIT-Journalisten Dr. Ingo Malcher. Er beleuchtet den größten Wirtschaftsskandal Deutschlands und die juristischen Folgen des Wirecard-Skandals.
Deutschland importierte 2024 so viele Nudeln wie nie zuvor – vor allem aus Italien. Auch die heimische Produktion steigt, wobei erstmals mehr vegane als Eierteigwaren hergestellt wurden.
Das Kammergericht Berlin öffnet am 7. November 2025 bei „Kammergericht bei Nacht“ seine Türen. Besucher erleben nachgestellte Verhandlungen, Führungen und Gespräche mit Justizvertretern. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erforderlich.
Im Jahr 2024 starben in Deutschland 61.927 Menschen an Demenz – 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders stark betroffen sind ältere Menschen ab 80 Jahren. Insgesamt verstarben 1,01 Millionen Personen, wobei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs weiterhin die Haupttodesursachen bleiben.
Die Zahl der Sterbefälle in Deutschland lag im Sommer 2025 unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Nach Daten von Destatis gab es rund 228 000 Todesfälle – weniger als in den Sommermonaten 2021 bis 2024. Auch europaweit blieb die Sterblichkeit weitgehend unauffällig.
Die Zahl der Buchhandlungen in Deutschland ist laut Destatis auf unter 3 000 gesunken – ein Minus von 24 Prozent seit 2018. Trotz weniger Betriebe stieg der Umsatz auf knapp 4 Milliarden Euro. In der Ausbildung dominieren weiterhin Frauen mit einem Anteil von 87 Prozent.
Nürnberg, 13. Oktober 2025 (JPD) – Ermittler der Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) und des Fachkommissariats „Ermittlungen Cybercrime“ der Kriminalpolizei Nürnberg haben mehrere Tatverdächtige identifiziert, die im Verdacht stehen, tausende Benutzerkonten der Bundesagentur für Arbeit kompromittiert zu haben. Der Angriff war bereits im März 2025 entdeckt worden, als Unregelmäßigkeiten in einem Jobcenter-Konto auffielen. Die Täter sollen
Im Rahmen der Operation Herakles haben Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe, LKA Baden-Württemberg und BaFin über 1.400 betrügerische Domains gesperrt. Ziel ist der Schutz von Millionen Anlegerinnen und Anlegern vor Cybertrading-Betrug.
Die Bucerius Law School hat den Moot Court zum Steuerrecht 2025 gewonnen. Das Finale fand am Bundesfinanzhof in München statt. Das Hamburger Team überzeugte die Jury durch juristische Präzision und starke Argumentation.