Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die Jugendämter haben 2024 rund 72.800 Kindeswohlgefährdungen festgestellt und damit einen neuen Höchststand erreicht. Besonders häufig waren Vernachlässigungen und psychische Misshandlungen, während zugleich auch die Zahl der geprüften Verdachtsmeldungen deutlich zunahm.
Das Oberlandesgericht Oldenburg hat eine Richterdelegation des Berufungsgerichts Kyjiw empfangen. Themen des Arbeitsbesuchs waren Digitalisierung, Massenverfahren, Disziplinarrecht und KI-Anwendungen in der Justiz. Beide Seiten betonten die Bedeutung des Austauschs trotz der schwierigen Lage in der Ukraine.
Baker McKenzie hat in Frankfurt rund 125 Frauen zum FeMale Leaders Christmas Market zusammengebracht. Schwerpunkt waren moderne Führungskultur und berufliche Vernetzung. Die Initiative wurde mehrfach für ihr Engagement in den Bereichen Gleichstellung und Diversität ausgezeichnet.
Im Oktober 2025 stiegen die Gästeübernachtungen in Deutschland leicht an. Während der Inlandstourismus nur moderat zulegte, verzeichneten internationale Gäste einen deutlicheren Anstieg. Im Jahresverlauf erreichte die Branche erneut ein Rekordniveau.
Der Anteil von Professorinnen an deutschen Hochschulen hat sich in zwei Jahrzehnten mehr als verdoppelt, liegt aber mit 30 Prozent weiterhin klar unter dem Frauenanteil im akademischen Nachwuchs. Besonders gering sind die Chancen von Frauen in den Ingenieurwissenschaften.
Destatis erwartet für 2025 mehr Verkehrstote und mehr Verletzte im Straßenverkehr. Die Gesamtzahl der polizeilich registrierten Unfälle dürfte dagegen nahezu unverändert bleiben.
In Deutschland ist die Zahl anerkannter Staatenloser Ende 2024 leicht gesunken. Die Zunahme von Einbürgerungen trägt dazu bei. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Menschen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit hoch.
Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Jacqueline Bernhardt dankt zum Jahresende den Justizbeschäftigten und besucht an Heiligabend die JVA Waldeck. In den Haftanstalten sorgen Traditionen und Aktionen für Weihnachtsstimmung – als Teil der Resozialisierungsarbeit.
Eine Richterdelegation aus Lviv hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht besucht und sich zu Digitalisierung, Verwaltungsprozessrecht und aktuellen Herausforderungen in der Ukraine ausgetauscht. Der Besuch stärkt die partnerschaftliche Kooperation beider Gerichte.
Die Polizei Berlin erfasste 2024 insgesamt 103 Korruptionsermittlungen mit Schwerpunkten auf Bestechung und Bestechlichkeit. 98 Tatverdächtige wurden identifiziert, materieller Schaden beläuft sich auf rund 260.000 Euro. Dunkelfeld und schwer quantifizierbare Vorteile erschweren die Bewertung.
Die Zahl der ambulanten Notfallbehandlungen in deutschen Krankenhäusern erreichte 2024 einen historischen Höchststand. Regional zeigen sich deutliche Unterschiede in der Nutzung der Notfallambulanzen, besonders zwischen Stadtstaaten und Flächenländern.
Die deutsche Schokoladenproduktion ist 2024 leicht zurückgegangen, bleibt jedoch mit über einer Million Tonnen auf hohem Niveau. Exporte übersteigen Importe deutlich, weshalb die produzierte Menge nicht dem tatsächlichen Pro-Kopf-Verbrauch entspricht.
Der Sommerflugplan 2025 brachte zwar mehr Passagiere als im Vorjahr, blieb jedoch deutlich hinter dem Rekordsommer 2019 zurück. Besonders rückläufig zeigte sich der innerdeutsche Luftverkehr, während internationale Reiseziele – allen voran Spanien, die Türkei und die USA – den Markt dominierten.
Die Zahl der Studierenden in Deutschland steigt im Wintersemester 2025/2026 leicht, während Universitäten weniger und Fachhochschulen mehr Studierende verzeichnen. Regionale Sondereffekte beeinflussen die Erstsemesterzahlen, insbesondere in Bayern und Sachsen. Technische Studiengänge verlieren erneut Erstsemester.
Die Zahl der Verkehrsunfälle in Deutschland blieb im September nahezu unverändert, während die Verkehrstoten leicht zunahmen. Im Zeitraum Januar bis September gingen die Unfallzahlen insgesamt zurück, auch die Zahl der Verletzten sank leicht.
Der Bayerische Kinder- und Jugendbericht 2024 dokumentiert steigende Raub- und Gewaltkriminalität unter Jugendlichen trotz rückläufiger Tatverdächtigenzahlen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, die zunehmend Opfer von Raub, Körperverletzung und Verbreitung pornografischer Inhalte werden. Der Bericht liefert detaillierte Analysen zu Täterprofilen und Tatstrategien.