
Wiesbaden, 2. November 2026 (JPD) – Männer sind in Deutschland deutlich häufiger von schweren Verkehrsunfällen betroffen als Frauen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren 2025 insgesamt 58,2 Prozent der rund 373.100 im Straßenverkehr Verunglückten männlich. Bei den Schwerverletzten lag der Männeranteil bei 64,0 Prozent, unter den Verkehrstoten sogar bei 73,6 Prozent.
Besonders gefährdet sind junge Männer zwischen 15 und 20 Jahren. In dieser Altersgruppe verunglückten 28.631 Männer und damit 70,5 Prozent mehr als gleichaltrige Frauen. Insgesamt 161 junge Männer kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben, während es bei den jungen Frauen 32 Todesopfer gab.
Männer waren zudem häufiger Hauptverursacher von Unfällen mit Personenschaden. Bei 56,1 Prozent der beteiligten Männer stellte die Polizei eine Hauptverursachung fest, gegenüber 50,4 Prozent bei Frauen. Unterschiede zeigen sich auch bei den Unfallursachen: Nicht angepasste Geschwindigkeit sowie Alkohol- oder Drogeneinfluss wurden bei männlichen Fahrern deutlich häufiger registriert. Die Zahlen veröffentlichte Destatis anlässlich des Weltmännertags am 3. November.





