Über 300 Kilogramm Kokain in Bananenkisten in Nürnberg sichergestellt

München/Nürnberg, 4. November 2026 (JPD) – Ermittler haben in einem Nürnberger Großmarkt mehr als 300 Kilogramm Kokain sichergestellt. Die Drogen waren in Bananenkisten versteckt und haben nach Angaben des Bayerischen Landeskriminalamtes einen geschätzten Straßenverkaufswert von rund 20 Millionen Euro. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein am 2. November gemeldeter Einbruchsversuch in dem Großmarkt.

Bei der anschließenden Überprüfung von Bananenlieferungen fiel einem Mitarbeiter einer Fruchthandelsfirma das ungewöhnlich hohe Gewicht eines Kartons auf. Nach dem Öffnen entdeckten die Beamten mehrere Kokainziegel. Bei der anschließenden Durchsuchung zahlreicher Kartons auf insgesamt 50 Paletten wurden weitere Drogen gefunden.

Nach bisherigen Erkenntnissen gelangte die Lieferung per Frachtschiff aus Ecuador in den niederländischen Hafen Vlissingen und wurde anschließend nach Nürnberg transportiert. Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern führt die Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Die Hintergründe des Einbruchsversuchs und die Identität der möglichen Täter sind bislang ungeklärt.

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