
Karlsruhe/Frankfurt am Main, 26. Oktober 2026 (JPD) – Die Bundesanwaltschaft hat einen deutschen Staatsangehörigen wegen des Verdachts der versuchten Mitgliedschaft in der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat festnehmen lassen. Der Beschuldigte Joshua W. wurde am Freitagabend (23. Oktober) bei seiner Einreise am Flughafen Frankfurt am Main von Sicherheitsbehörden festgenommen.
Nach den Ermittlungen soll der Mann im Januar 2025 von Berlin nach Äthiopien gereist sein, um anschließend nach Somalia zu gelangen. Dort habe er sich dem IS anschließen und für Anschläge gegen vermeintlich Ungläubige militärisch ausbilden lassen wollen.
Nachdem der Grenzübertritt nach Somalia gescheitert war, soll der Beschuldigte nach Pakistan weitergereist sein, um sich dort der Terrororganisation anzuschließen. Im Februar 2025 wurde er in Pakistan festgenommen.
Die Festnahme in Frankfurt erfolgte aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 30. Juni 2025. Am Samstag (24. Oktober) wurde Joshua W. dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete.





