Frankfurt, 13. August 2026 (JPD). Die Tradias GmbH schließt sich mit der Boerse Stuttgart Digital Holding GmbH zusammen. Die bisherigen Gesellschafter von Tradias veräußerten sämtliche Anteile an Boerse Stuttgart Digital und erhielten im Gegenzug eine Rückbeteiligung. Baker McKenzie hat Tradias bei der Transaktion umfassend rechtlich beraten.
Durch den Zusammenschluss entsteht innerhalb der Boerse Stuttgart Group eine Geschäftseinheit mit rund 300 Beschäftigten. Sie soll als Infrastrukturplattform für Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte die Bereiche Handel, Verwahrung, Staking und Tokenisierung abdecken.
Die Transaktion erforderte die Zustimmung sämtlicher Gesellschafter von Tradias. Baker McKenzie begleitete neben den gesellschaftsrechtlichen und Governance-Fragen auch das regulatorische Inhaberkontrollverfahren bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen Bundesbank.
Das Verfahren erfolgte unter anderem auf Grundlage der europäischen Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR), des Kreditwesengesetzes und des Wertpapierinstitutsgesetzes. Nach Abschluss der regulatorischen Prüfung konnte die Transaktion vollzogen werden.
Die Federführung bei Baker McKenzie lag im Bereich Corporate/M&A bei den Frankfurter Partnern Dr. Katharina Stüber und Christian Atzler sowie Counsel Sebastian Ens. Im Bereich Financial Regulatory führte Partner Dr. Conrad Ruppel. Weitere Anwälte der Kanzlei berieten zu Kartellrecht, Datenschutz und Cybersecurity, Arbeitsrecht, geistigem Eigentum sowie Steuerrecht.
Tradias ist auf den institutionellen Handel mit Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten spezialisiert und arbeitet nach eigenen Angaben mit europäischen Banken und Brokern zusammen. Über die angebundenen Institute können mehr als 30 Millionen Kunden auf über 150 Kryptowährungen sowie weitere digitale Vermögenswerte zugreifen.
Boerse Stuttgart Digital bietet Finanzinstituten Infrastruktur für den Handel und die Verwahrung digitaler Vermögenswerte. Die Boerse Stuttgart Group betreibt Börsen in Deutschland, Schweden und der Schweiz und beschäftigt nach Unternehmensangaben rund 700 Mitarbeiter an acht europäischen Standorten.






