„pfalzjustiz“ bringt Gerichte und Justizalltag in soziale Medien

Mainz, 10. August 2026 (JPD). Die Justiz in Rheinland-Pfalz baut ihre Präsenz in den sozialen Medien aus. Ende Juni ist der neue Instagram-Kanal „pfalzjustiz“ gestartet, der vom Oberlandesgericht Zweibrücken gemeinsam mit den Landgerichtsbezirken Frankenthal, Kaiserslautern, Landau und Zweibrücken betrieben wird.

Damit sind nun beide rheinland-pfälzischen Oberlandesgerichtsbezirke in sozialen Medien aktiv. Neben „pfalzjustiz“ betreibt auch das Oberlandesgericht Koblenz mit „olg.koblenz“ eigene Social-Media-Angebote.

Über Kurzvideos und Beiträge sollen die Kanäle die Arbeit der Justiz verständlich und anschaulich vermitteln. Vorgestellt werden sollen unter anderem verschiedene Berufsbilder, gerichtliche Entscheidungen und komplexere rechtliche Themen.

Daneben soll die Justiz insbesondere für jüngere Zielgruppen stärker als Arbeitgeber sichtbar werden. Dazu sollen Einblicke in den Arbeitsalltag und die Aufgaben der Beschäftigten gegeben werden.

Staatsminister Dr. Martin erklärte, die Leistungen der Justiz und rechtspolitisch relevante Themen müssten stärker in die Gesellschaft getragen werden. Ziel sei es, Interesse zu wecken und Diskussionen anzustoßen, indem unter anderem häufiger erklärt werde, warum Gerichte bestimmte Entscheidungen treffen und welche Bedeutung diese haben.

Auch das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz ist mit dem Kanal „mjv_rlp“ in sozialen Medien vertreten. Dort werden Informationen zu Justiz und Verbraucherschutz sowie Einblicke in den Alltag der Ministerialverwaltung veröffentlicht.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner