Unternehmen planen etwas weniger Stellenabbau

München, 29. Juli 2026 (JPD). Die deutschen Unternehmen planen, etwas weniger Stellen abzubauen. Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im Juli auf 93,0 Punkte, nach 92,2 Punkten im Juni, wie das ifo Institut am Mittwoch mitteilte.

„Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich etwas, bleibt aber in schwierigem Fahrwasser“, sagte ifo-Konjunkturexperte Klaus Wohlrabe. Für eine Trendwende brauche es noch mehr wirtschaftliche Dynamik.

In der Industrie bleibt der Stellenabbau nach Angaben des Instituts das bestimmende Thema. Das Beschäftigungsbarometer sank dort erneut. Nahezu alle Branchen planen mit weniger Personal. Eine Ausnahme bilden die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen, die ihre Beschäftigung ausweiten wollen.

Im Handel verbesserte sich der Indikator zwar. Sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel überwiegen jedoch weiterhin die Pläne zum Personalabbau. Bei den Dienstleistern erholte sich das Beschäftigungsbarometer leicht, weist aber ebenfalls noch auf einen geringfügigen Stellenabbau hin. Besonders zurückhaltend zeigen sich die Unternehmen im Gastgewerbe. Rechts- und Steuerberatungen wollen dagegen zusätzliches Personal einstellen.

Im Baugewerbe änderten sich die Personalplanungen kaum. Einstellungen und Entlassungen halten sich dort weiterhin weitgehend die Waage. Die Unternehmen wollen ihren Beschäftigtenstand damit in etwa konstant halten.

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