
München, 28. Juli 2026 (JPD). Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich im Juli nur leicht verbessert. Die Exporterwartungen des ifo Instituts stiegen von minus 3,6 Punkten im Juni auf minus 3,3 Punkte im Juli.
„Die Exportwirtschaft kommt weiterhin nicht richtig in Schwung“, sagte Klaus Wohlrabe vom ifo Institut. Die Unternehmen hofften auf stärkere Impulse aus den internationalen Absatzmärkten.
Maschinenbau wieder zuversichtlicher
Zwischen den einzelnen Branchen bestehen weiterhin deutliche Unterschiede. Besonders optimistisch blicken die Hersteller elektrischer Ausrüstungen sowie die Getränkeindustrie auf ihr Auslandsgeschäft.
Auch im Maschinenbau und bei den Nahrungsmittelherstellern ist die Zuversicht zurückgekehrt. In den vergangenen Monaten hatten die Unternehmen dieser Branchen noch überwiegend mit rückläufigen Auslandsumsätzen gerechnet.
In der Automobilindustrie verbesserten sich die Exporterwartungen ebenfalls. Sie liegen jedoch weiterhin im negativen Bereich, sodass die Unternehmen insgesamt noch mit sinkenden Ausfuhren rechnen.
Elektronikbranche erwartet sinkende Exporte
Einen deutlichen Rückschlag verzeichneten dagegen die Hersteller elektronischer und optischer Erzeugnisse. Sie gehen für die kommenden Monate von rückläufigen Exporten aus. Auch die Hersteller von Metallerzeugnissen erwarten sinkende Auslandsumsätze.
Die ifo Exporterwartungen beruhen auf monatlichen Meldungen von rund 2.300 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Die Unternehmen geben dabei an, ob sie in den kommenden drei Monaten mit steigenden, gleichbleibenden oder sinkenden Exporten rechnen.






