
Wiesbaden, 24. Juli 2026 (JPD). Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe ist im Mai 2026 gegenüber April kalender- und saisonbereinigt um 3,3 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entwickelte sich der Tiefbau mit einem Plus von 8,7 Prozent deutlich stärker als der Hochbau, in dem die Aufträge um 3,1 Prozent zurückgingen.
Auch im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich zeigte sich eine positive Entwicklung. Von März bis Mai 2026 lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang 2,6 Prozent über dem Niveau der drei vorangegangenen Monate. Im Hochbau betrug der Zuwachs 5,3 Prozent, im Tiefbau 0,3 Prozent.
Aufträge auch gegenüber dem Vorjahr gestiegen
Im Vergleich zum Mai 2025 erhöhte sich der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 3,5 Prozent. Dabei stiegen die Aufträge im Hochbau um 6,7 Prozent und im Tiefbau um 1,2 Prozent.
Nominal, also ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung, lag der Auftragseingang 4,5 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats.
Reale Umsätze sinken um 2,1 Prozent
Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe fiel im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent. Nominal stiegen die Umsätze dagegen um 2,4 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro.
Die Zahl der im Bauhauptgewerbe beschäftigten Personen erhöhte sich gegenüber Mai 2025 um 1,5 Prozent auf rund 545.000. Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit mindestens 20 tätigen Personen.





