Importe aus China legen um 6,2 Prozent zu

Wiesbaden, 20. Juli 2026 (JPD). Die deutschen Importe aus China sind von Januar bis Mai 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,2 Prozent auf 72,4 Milliarden Euro gestiegen. Damit blieb China nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Deutschlands wichtigster Handelspartner auf der Importseite.

Die deutschen Exporte nach China sanken zugleich um 14,5 Prozent auf 29,6 Milliarden Euro. Der Importüberschuss erhöhte sich dadurch von 33,5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 42,8 Milliarden Euro.

Hohe Abhängigkeit bei Elektronik und Solartechnik

Wichtigste Importgüter waren Datenverarbeitungsgeräte sowie elektrische und optische Erzeugnisse im Wert von 20,2 Milliarden Euro. Es folgten elektrische Ausrüstungen mit 14,3 Milliarden Euro und Maschinen mit 6,4 Milliarden Euro.

China stellte unter anderem 81,8 Prozent der nach Deutschland importierten tragbaren Computer, 66,3 Prozent der Smartphones und 64,1 Prozent der Lithium-Ionen-Akkus. Bei Fotoelementen für die Photovoltaik lag der chinesische Anteil bei 86,1 Prozent.

Autoexporte sinken um 26,1 Prozent

Deutschland exportierte vor allem Maschinen, elektronische Erzeugnisse sowie Kraftfahrzeuge und Fahrzeugteile nach China. Die Maschinenexporte gingen um 17,5 Prozent zurück. Bei Kraftfahrzeugen und Fahrzeugteilen betrug das Minus 26,1 Prozent.

Bereits 2025 waren die deutschen Kraftfahrzeugexporte nach China um 33 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro gesunken. Bis 2024 hatten Kraftfahrzeuge und Fahrzeugteile noch die wichtigste deutsche Exportwarengruppe im Handel mit China gebildet.

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