Frankfurt am Main, 10. Juli 2026 (JPD). Gleiss Lutz hat ein internationales Bankenkonsortium bei der Akquisitionsfinanzierung für die Übernahme der FFG Flensburger Fahrzeugbau GmbH durch die DEUTZ Gruppe beraten. Die Transaktion hat ein Volumen in Milliardenhöhe.
Die Finanzierung dient neben dem Erwerb von FFG auch der Refinanzierung von DEUTZ sowie dem künftigen allgemeinen Finanzierungsbedarf beider Unternehmen. Ergänzend zum finanzierten Kaufpreis sollen die Verkäuferfamilien neu ausgegebene DEUTZ-Aktien erhalten und dadurch mit bis zu 29,9 Prozent am erhöhten Grundkapital beteiligt werden.
Der Vollzug der Übernahme wird für Ende 2026 oder das erste Quartal 2027 erwartet.
DEUTZ beschäftigte 2025 rund 6.000 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von etwa 2,1 Milliarden Euro. Das an der Frankfurter Börse notierte und seit März 2026 im MDAX gelistete Unternehmen will sich durch den Erwerb von einem Motorenhersteller zu einem Systemanbieter für zivile und militärische Mobilitäts-, Antriebs- und Energielösungen weiterentwickeln.
FFG mit Hauptsitz in Flensburg beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von etwa 760 Millionen Euro. Das Unternehmen ist als Hersteller und Systemintegrator auf gepanzerte Ketten- und Radfahrzeuge für internationale Kunden, NATO-Mitglieder und die Ukraine spezialisiert. Zudem ist FFG zertifizierter Partner für einen Großteil der Landsysteme der Bundeswehr.
Das Gleiss-Lutz-Team stand unter gemeinsamer Federführung von Partner Dr. Helge Kortz und Counsel Dr. Katja Lehr aus der Praxisgruppe Banking & Finance in Frankfurt. Zum Team gehörten außerdem Partner Dr. Kai Birke und Niklas Kaiser aus dem Bereich Banking & Finance, Partner Dr. Jochen Tyrolt und Counsel Dr. Markus Martin aus dem Bereich M&A sowie Partner Dr. Ocka Stumm und Counsel Dr. Dominik Monz aus dem Steuerrecht.





