Frankfurt am Main, 6. Juli 2026 (JPD). Gleiss Lutz hat die DMK Deutsches Milchkontor eG bei der grenzüberschreitenden Verschmelzung mit der niederländischen Drents Overijsselse Coöperatie Kaas U.A. beraten. Durch die Verschmelzung entsteht eine Europäische Genossenschaft, eine Societas Cooperativa Europaea.
Die Vertreterversammlungen von DMK und DOC stimmten dem Vorhaben am 30. Juni 2026 zu. Beide Genossenschaften bilden gemeinsam die DMK Group. Die Transaktion ist ein zentraler Meilenstein im Rahmen des Zusammenschlusses der DMK Group mit Arla Foods amba zur Bildung der führenden Molkereigenossenschaft Europas.
Die vollständige Integration der DMK Group in Arla soll nach einer zweijährigen Übergangsphase abgeschlossen sein. Diese begann nach der Freigabe des Zusammenschlusses durch die Europäische Kommission am 1. Juni 2026.
Die DMK Group hat rund 3.900 Mitglieder und knapp 6.800 Beschäftigte. Sie gehört zu den wichtigen Lieferanten im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und ist mit Marken wie MILRAM, Oldenburger und Humana vertreten. Im Geschäftsjahr 2025 verarbeitete die Gruppe rund 5,1 Milliarden Kilogramm Milch und erzielte einen Umsatz von rund 5,3 Milliarden Euro.
Arla vereint rund 7.300 Mitglieder in mehreren europäischen Ländern. Die Gruppe produzierte im vergangenen Jahr 14,3 Milliarden Kilogramm Milch und erzielte 2025 mit rund 22.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 15,1 Milliarden Euro.
Das Gleiss-Lutz-Team wurde von Dr. Stephan Aubel, Partner im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Frankfurt am Main, und Dr. Julius-Vincent Ritz aus dem Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in Stuttgart geführt. Zum Beratungsteam gehörten außerdem Martin Hitzer, Dr. Thorsten Gayk, Dr. Christina Aye, Melanie Barwich, Dr. Charlotte Evers, Dr. Silke Hoffmann, Dr. Walter Andert, Dr. Wolfgang Bosch, Dr. Alexander Fritzsche, Dr. Birgit Colbus, Dr. Juliane Langguth, Dr. Ocka Stumm, Dr. Dominik Monz, Julian Kettemer, Dr. Johannes Heck, Dr. Tobias Abend und Aylin Hoffs.
Zu Fragen des niederländischen Rechts wird die DMK Group von Stibbe beraten. Für Fragen des dänischen Rechts ist Gorrissen Federspiel eingebunden.






