Ariane Holle offiziell als Präsidentin des Verwaltungsgerichts Potsdam eingeführt

Potsdam, 9. Juli 2026 (JPD). Ariane Holle ist feierlich als neue Präsidentin des Verwaltungsgerichts Potsdam in ihr Amt eingeführt worden. Die Amtsübergabe fand im Saal des Verfassungsgerichts des Landes Brandenburg im Beisein zahlreicher Gäste aus Justiz, Verwaltung und Kommunalpolitik statt.

Brandenburgs Justizminister Dr. Benjamin Grimm würdigte Holle als erfahrene Richterpersönlichkeit. Die Verwaltungsgerichte trügen eine zentrale Verantwortung für den Rechtsstaat und stünden gerade im Asylrecht vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger seien Persönlichkeiten, die fachliche Exzellenz mit Führungsstärke und Orientierung verbänden. Mit Ariane Holle übernehme eine Präsidentin das Amt, die diese Qualitäten in besonderer Weise vereine.

Holle studierte Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau, Göttingen und Dresden. Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen trat sie im Jahr 2000 als Richterin auf Probe in den Justizdienst des Landes Brandenburg ein.

Nach ihrer Ernennung zur Richterin am Verwaltungsgericht war Holle zunächst am Verwaltungsgericht Cottbus und anschließend am Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) tätig. Es folgten mehrere Stationen im Ministerium der Justiz. Im Jahr 2018 wurde sie zur Vorsitzenden Richterin am Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) ernannt, 2021 zur Vizepräsidentin dieses Gerichts.

Seit März 2023 war Holle als Vorsitzende Richterin am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg tätig. Am 17. November 2025 wurde sie zur Präsidentin des Verwaltungsgerichts Potsdam ernannt.

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