Flick Gocke Schaumburg berät REWE bei Zukunftslösung für Feneberg-Standorte

Bonn, 9. Juli 2026 (JPD). Flick Gocke Schaumburg hat die REWE Group bei einer Investorenvereinbarung für die Zukunft der Feneberg-Standorte beraten. Die Vereinbarung wurde gemeinsam mit der Eigenverwaltung der Feneberg Lebensmittel GmbH und der LEH Allgäu GmbH geschlossen. Die Feneberg Lebensmittel GmbH befindet sich seit dem 1. April 2026 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.

Nach der geplanten Zukunftslösung sollen die LEH Allgäu GmbH und die REWE Group jeweils einen wesentlichen Teil der insgesamt 72 Feneberg-Standorte künftig unabhängig betreiben. Die Umsetzung der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt.

Flick Gocke Schaumburg beriet die REWE Group zu den kartellrechtlichen Aspekten der Investorenvereinbarung. Die Mandatierung umfasst auch das bevorstehende Verfahren vor dem Bundeskartellamt.

Für Flick Gocke Schaumburg waren Dr. Florian C. Haus sowie die Associates Dr. Anna-Lena Weusthof und Dr. Valentin Urban tätig, alle im Bereich Kartellrecht. Die Kanzlei hatte die REWE Group bereits in mehreren Verfahren im Lebensmitteleinzelhandel begleitet, darunter in diesem Jahr bei der geplanten Übernahme von bis zu 40 Tegut-Standorten von der Genossenschaft Migros Zürich. Zuvor beriet sie REWE 2023 bei der Übernahme von 15 real-Standorten sowie 2022 bei einer Kooperationsvereinbarung mit der real GmbH und dem Verfahren vor dem Bundeskartellamt.

Die Feneberg Lebensmittel GmbH wurde 1947 von Theodor Feneberg gegründet und wird inzwischen in vierter Generation von Amelie Feneberg geführt. Das Verbreitungsgebiet der 72 Feneberg-Märkte erstreckt sich auf eine Region von rund 100 Kilometern um den Hauptsitz in Kempten.

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