
berg Dr. Margit Zorn (v.r.) mit den Präsidentinnen und Präsi-
denten der großen Amtsgerichte im Nürnberger Justizpalast; Foto: OLG Nürnberg
Nürnberg, 22. Juni 2026 (JPD) Die Spitzen mehrerer großer deutscher Amtsgerichte haben sich am 18. und 19. Juni in Nürnberg zu einem bundesweiten Erfahrungsaustausch getroffen. Im Mittelpunkt der Tagung des sogenannten „Vergleichsrings der großen Amtsgerichte“ standen die Digitalisierung der Justiz, der Einsatz Künstlicher Intelligenz sowie aktuelle Fragen der Gerichtsverwaltung und Personalführung.
Zu Gast beim Amtsgericht Nürnberg waren die Gerichtsleitungen der Amtsgerichte Berlin, Bremen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Saarbrücken und Stuttgart. Das jährlich stattfindende Treffen dient dem länderübergreifenden Austausch über gemeinsame Herausforderungen großer Amtsgerichte.
Die Teilnehmer befassten sich unter anderem mit der fortschreitenden Digitalisierung gerichtlicher Arbeitsabläufe und den Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Justiz. Weitere Themen waren Führungsstrukturen in großen Gerichten, veränderte Arbeitsbedingungen, psychische Belastungen von Beschäftigten sowie Konzepte der Krisenvorsorge.
Die Präsidentin des Amtsgerichts Nürnberg, Margit Zorn, betonte die Bedeutung des Austauschs zwischen den Gerichten. Große Amtsgerichte stünden häufig vor vergleichbaren organisatorischen und personellen Herausforderungen. Der regelmäßige Dialog ermögliche es, gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln und die Justiz zukunftsfest aufzustellen.
Nach Angaben des Amtsgerichts Nürnberg verfolgen die beteiligten Gerichte das Ziel, die Leistungsfähigkeit der Justiz weiter zu stärken und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Rechtsstaat zu sichern.






