Baugenehmigungen steigen im April um mehr als neun Prozent

Wiesbaden, 18. Juni 2026 (JPD) Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland hat im April ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im vergangenen Monat 20.200 Wohnungen genehmigt. Das waren 9,2 Prozent beziehungsweise 1.700 Wohnungen mehr als im April 2025.

Besonders der Wohnungsneubau legte zu. Für 16.900 Wohnungen in neu zu errichtenden Gebäuden wurden Genehmigungen erteilt, ein Plus von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch die Zahl der Wohnungen, die durch Um- oder Ausbaumaßnahmen in bestehenden Gebäuden entstehen sollen, stieg um 4,0 Prozent auf 3.200.

Für die ersten vier Monate des Jahres ergibt sich ebenfalls ein deutliches Wachstum. Von Januar bis April wurden insgesamt 83.700 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Anstieg von 13,2 Prozent oder 9.800 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Neubau wurden in diesem Zeitraum 68.400 Wohnungen genehmigt, 13,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Genehmigungen für Einfamilienhäuser stieg um 11,7 Prozent auf 15.900 Wohnungen. Bei Zweifamilienhäusern fiel der Zuwachs mit 22,9 Prozent auf 4.900 Wohnungen noch stärker aus. Den größten Anteil hatten weiterhin Mehrfamilienhäuser mit 44.300 genehmigten Wohnungen, was einem Plus von 14,7 Prozent entspricht. Dagegen sank die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen um 4,4 Prozent auf 3.400.

Auch außerhalb klassischer Wohngebäude nahm die Bautätigkeit zu. In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis April 1.500 Wohnungen genehmigt, etwa in gemischt genutzten Gebäuden oder über Gewerbeflächen. Das waren 35,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zudem wurden 13.700 Wohnungen durch Umbaumaßnahmen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden genehmigt, ein Zuwachs von 10,2 Prozent.

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