
München, 16. Juni 2026 (JPD) Soloselbständige und Kleinstunternehmen setzen Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in ihren Geschäftsprozessen ein. Nach einer Umfrage des ifo Institut nutzen derzeit 51,2 Prozent KI-Tools, nach 30,4 Prozent im Jahr 2025. Weitere 16,2 Prozent planen den Einstieg. Damit nähert sich die Nutzungsquote dem Niveau der Gesamtwirtschaft (54,5 Prozent) an.
„KI ist für Selbständige kein Zukunftsthema mehr“, sagte die ifo-Expertin Katrin Demmelhuber. Die Anwendungen seien im Arbeitsalltag angekommen. Im Vordergrund stehen externe Lösungen: 59 Prozent der Befragten nutzen kostenpflichtige KI-Dienste, 53 Prozent greifen auf kostenlose Angebote zurück, 7 Prozent arbeiten mit eigenen Systemen.
Eingesetzt wird KI vor allem für Recherche, Ideengenerierung, Text- und Content-Erstellung, Übersetzungen sowie Marketing und Vertrieb.
Auch das Geschäftsklima für Soloselbständige und Kleinstunternehmen hat sich laut dem Jimdo-ifo-Indikator leicht verbessert. Der Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Mai von minus 29,9 auf minus 27,7 Punkte. Trotz der Verbesserung bleibt die Stimmung deutlich schwächer als in der Gesamtwirtschaft.





