Präsidenten der Finanzgerichte beraten in Münster über KI und Steuerrecht

Münster, 10. Juni 2026 (JPD) Das Finanzgericht Münster hat am 8. und 9. Juni die Jahrestagung der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen Finanzgerichte sowie des Bundesfinanzhofs ausgerichtet. Die Veranstaltung fand im Erbdrostenhof in Münster statt und diente dem fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Finanzgerichtsbarkeit und im Steuerrecht.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen Fragen zur künftigen Ausrichtung der Finanzgerichtsbarkeit. Zudem befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Justiz, aktuellen steuerrechtlichen Gesetzgebungsvorhaben sowie Themen der Personalentwicklung, Gerichtsorganisation und Digitalisierung.

Finanzgerichtsbarkeit diskutiert Digitalisierung und KI

Begleitet wurde die Tagung von einem Rahmenprogramm in Münster. Auf Einladung des Oberbürgermeisters fand ein Empfang im Friedenssaal des Historischen Rathauses statt. Daran nahm auch der nordrhein-westfälische Justizminister Dr. Benjamin Limbach teil. Im Anschluss folgte ein gemeinsames Abendessen auf Einladung des Ministers.

Der Präsident des Finanzgerichts Münster, Christian Wolsztynski, bezeichnete den Austausch der Gerichtsleitungen als wichtigen Beitrag zur Begleitung aktueller Veränderungen in der Finanzgerichtsbarkeit. Die diskutierten Themen zeigten, dass sich die Justiz angesichts technischer Entwicklungen und neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen fortlaufend anpassen müsse.

Die nächste Jahrestagung der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen Finanzgerichte und des Bundesfinanzhofs soll 2027 in Hannover stattfinden.

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