Osnabrück, 14. Januar 2026 (JPD) – Die Avermann-Gruppe aus Osnabrück befindet sich derzeit in einem strukturierten Investorenprozess. Nach Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung liegt der Fokus der PLUTA-Sanierungsexperten Stefan Meyer und Dr. Ria Brüninghoff auf der Erarbeitung tragfähiger Lösungen für die Fortführung des Unternehmens. Der Betrieb beider Gesellschaften – Avermann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG und Avermann Betonfertigteiltechnik GmbH & Co. KG – konnte zwischenzeitlich stabilisiert werden und läuft uneingeschränkt weiter.

Vorläufige Insolvenzverwaltung sichert Betrieb und Beschäftigung

Anfang Dezember 2025 hatte die Traditionsgruppe, die seit über 75 Jahren in Osnabrück ansässig ist, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Osnabrück gestellt. Das Gericht hat den Antrag bewilligt und Stefan Meyer als vorläufigen Insolvenzverwalter der Maschinenfabrik sowie Dr. Ria Brüninghoff als vorläufige Insolvenzverwalterin der Betonfertigteiltechnik bestellt. Die fälligen Löhne und Gehälter der insgesamt 188 Beschäftigten werden planmäßig über die Insolvenzgeldvorfinanzierung gesichert, was für Stabilität innerhalb der Belegschaft sorgt.

Parallel zur Sicherung des laufenden Betriebs haben Meyer und Dr. Brüninghoff einen strukturierten M&A-Prozess gestartet, um Investoren für beide Gesellschaften zu gewinnen. Die Gespräche befinden sich noch in einem frühen Stadium; aufgrund bestehender Vertraulichkeitsvereinbarungen können derzeit keine weiteren Details genannt werden. Ziel der vorläufigen Insolvenzverwaltung und der Geschäftsführung ist es, die Unternehmen bestmöglich zu erhalten und Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

„Unsere Aufgabe ist es, alle Optionen für eine nachhaltige Fortführung sorgfältig zu prüfen und umzusetzen“, erklärt Meyer. Dr. Brüninghoff ergänzt: „Wir werden die Verhandlungen mit Investoren in den kommenden Wochen intensivieren, um zügig tragfähige Lösungen für den Traditionsbetrieb zu realisieren.“

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